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Lichtblick-Newsletter Nr. 163 vom 31.05.2005
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Lichtblick-Newsletter Nr. 163 vom 31.05.2005
Nachrichten aus Psychiatrie & Selbsthilfe (naps)
ISSN 1619-1927 (Deutsche Bibliothek)
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Ausgezeichnet mit dem Antistigma-Förderpreis
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T H E M E N
1. Patientenbeteiligung am Behandlungsprozess soll gestärkt werden
2. DGPPN jetzt mit einer eigenen "Ständigen Vertretung" in der Hauptstadt
3. Adolf Hitler: "psychisch krank" oder "tragische Figur"?
4. Neue Studie: Pestizide sind Risikofaktor für Parkinson
5. Neue Ausgabe von "unbeirrbar"
6. Sektenszene im Umbruch - Trend zur Individualisierung
7. Opferentschädigung für Vater nach gewaltsamem Tod des Sohnes
8. Schwangere dürfen Vertrag mit Fitnessstudio fristlos kündigen
9. Aktuelle Forumsbeiträge (Werner Schell)
10. Aus den Bundesländern
11. Kindergeld für volljährige Kinder falsch berechnet
12. Gericht: Veranstalter müssen für Hörschäden durch Konzert haften
13. Lichtblick Surftipp
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[1] Patientenbeteiligung am Behandlungsprozess soll gestärkt werden
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Berlin (ddp-bln). Das Bundesgesundheitsministerium setzt sich für die
intensivere Beteiligung der Patienten am medizinischen Behandlungsprozess
ein. "Ich bin überzeugt, dass die Qualität der Behandlung und die
Patientensicherheit dort gestärkt werden, wo der mündige Patient dem Arzt
auf Augenhöhe gegenüber steht", sagte die Bundesregierungsbeauftragte für
Patientenbelange, Helga Kühn-Mengel, am Montag in Berlin. "Deshalb wollen
wir unabhängige Beratung und objektive Informationen sichern und die
Patienten in allen Bereichen des Gesundheitswesens beteiligen."
Wie Arzt und Patient partnerschaftlich über Behandlungsmöglichkeiten
entscheiden können, diskutieren Experten in der Berliner Charité seit Montag
auf der dreitägigen Tagung "Gemeinsam entscheiden - neue Anstöße zur
Förderung der Patientenbeteiligung". Auf dem Kongress werden die Ergebnisse
von elf Projekten vorgestellt, die das Bundesgesundheitsministerium seit
2001 mit insgesamt 3,3 Millionen Euro gefördert hat.
Die Untersuchungen im Rahmen des Förderschwerpunktes "Der Patient als
Partner im medizinischen Entscheidungsprozess" haben unter anderem ergeben,
dass zwischen 80 und 90 Prozent der Patienten ausführlich über ihre
Behandlung informiert werden wollen. Mehr als 70 Prozent der Patienten
möchten über Therapien alleine oder gemeinsam mit dem Arzt entscheiden.
Darüber hinaus haben die Experten festgestellt, dass partnerschaftliche
Entscheidungen von Arzt und Patient zu einer aktiveren Krankheitsbewältigung
und zu nachweislich besseren Behandlungsergebnissen führen. Durch eine
solche Beteiligung der Patienten entsteht den Studien zufolge keine
unverhältnismäßig große Belastung für den Arzt.
"Die Ergebnisse der Förderprojekte sollen ihren Weg in den medizinischen
Alltag finden und zur Selbstverständlichkeit werden", betonte Kühn-Mengel.
Das Bundesgesundheitsministerium stellt ab Juli 300 000 Euro für eine
Anschlussförderung bereit. Diese soll gewährleisten, dass die
Projektergebnisse in die universitäre Medizinerausbildung und die
Fortbildung durch die Ärztekammer einfließen.
Ergebnisse aus dem medizinischen Bereich der Psychiatrie:
1. "Schizophrenie-Patienten wollen und können mitentscheiden" (PDF)
http://www.bmgs.bund.de/downloads/Charite_XI_Schiziphrenie.pdf
2. "Patientenbeteiligung verbessert die Behandlung von Depressionen" (PDF)
http://www.bmgs.bund.de/downloads/Charite_III_Depressionen.pdf
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[2] DGPPN jetzt mit einer eigenen "Ständigen Vertretung" in der Hauptstadt
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Geschäftsstelle Berlin ist Ansprechpartner für die Öffentlichkeit
(idw). Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und
Nervenheilkunde (DGPPN) verfügt ab sofort über eine eigene Geschäftsstelle
in der Bundeshauptstadt Berlin: in Berlin-Mitte, Reinhardtstraße 14.
Repräsentant dieser medizinischen Fachgesellschaft und Ansprechpartner für
die Öffentlichkeit ist der neue Hauptgeschäftsführer, Dr. Thomas Nesseler
(45), der von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg nach Berlin gewechselt
ist. Zu seinem neuen Aufgabengebiet gehört auch die die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit dieser Fachgesellschaft sowie für die von der DGPPN
initiierte "Stiftung für Seelische Gesundheit".
Die DGPPN, gegründet 1842, ist die älteste wissenschaftliche Vereinigung und
Interessenvertretung von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland, die auf den
Gebieten Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde arbeiten. Ziel der
DGPPN ist es u.a., die Versorgungssituation für Menschen mit psychischen
Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Darüber hinaus organisiert die
Gesellschaft jedes Jahr in Berlin einen großen Kongress, um aktuelle
Forschungs- und Versorgungsaufgaben zu diskutieren. Bestandteil dieser
Tagung ist ebenfalls ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm.
Thomas Nesseler war 16 Jahre lang in verantwortlicher Position in den
Bereichen Public Relations sowie Marketing für die Freiburger Universität
und das Universitätsklinikum aktiv. Zu seinem Aufgabengebiet zählte dort
u.a. die Funktion eines Pressesprechers, die Redaktionsleitung des
Freiburger Uni-Magazins sowie die Geschäftsführung von kongress &
kommunikation gemeinnützige GmbH der Albert-Ludwigs-Universität und des
Universitätsklinikums Freiburg, die aus einem "spin off" von Universität und
Klinikum hervorgegangen ist.
Kontakt: DGPPN, Dr. Thomas Nesseler, Hauptgeschäftsstelle Berlin,
Reinhardtstraße 14, D-10117 Berlin-Mitte, Tel. 030 - 2809 6601 /02, Fax 030
- 2809 3816, Mail: t.nesseler@dgppn.de
Internet: http://www.dgppn.de
Quelle dieser Pressemitteilung:
http://idw-online.de/pages/de/news113905
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[3] Adolf Hitler: "psychisch krank" oder "tragische Figur"?
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Zur Stigmatisierung psychisch Kranker
in der zeitgenössischen Geschichtsauffassung
Von Marianne Kestler
60 Jahre Kriegsende - nie zuvor zeitigte das dunkelste Kapitel der deutschen
Geschichte eine derartige Präsenz in Medien und Literatur. Produziert und
ausgestrahlt werden Dokumentationen, Biografien, Interviews mit Zeitzeugen -
aber auch fiktives Material in Form von Fernseh- oder Kinofilmen. In dieser
Flut zwischen Fiktion und Dokumentation fällt es zuweilen schwer, den
Überblick zu behalten. Als besonders hervorstechend fielen mir dabei die
Kommentare und Erläuterungen des Historikers und Publizisten Joachim Fest
auf. Der heute 79jährige zeichnet sich allgemein durch seine fundierte
Kenntnis der Zeitgeschichte aus und durch eine Seriosität, die vorschnellen
Pauschalurteilen oder Spekulationen eigentlich entgegen steht.
Umso überraschender erscheint da Fests Aussage in einem vom Webportal
www.filmstar.de geführten Interview [1] anlässlich der Erstaufführung von
Bernd Eichingers Kinoerfolg "Der Untergang". Die von Joachim Fest 2002
veröffentlichte Hitler-Biografie bildete hierfür die Vorlage. Es geht um die
Person Adolf Hitler. Auf die Frage: "Könnte man Hitler als tragische Figur
bezeichnen?" antwortet der Biograf:
"(...) Er hat nach der Art von psychisch Kranken gehandelt; das haben mir
mehrfach Klinikärzte erklärt: die Krankheit besteht darin, dass die
Patienten ein Ziel über Stock und Stein verfolgen. Nichts anderes spielt
dabei eine Rolle, kein Argument, das gegen dieses Ziel spricht, keine
Erwägung des Mitleids, der Menschlichkeit, der Moral haben dabei etwas zu
suchen. Es sind Menschen, die einfach nur dieses eine Ziel verfolgen, und es
unter allen Umständen durchgesetzt sehen wollen. Alles andere ist völlig
gleichgültig. Das trifft auf Hitler zu, deswegen wäre ich nie auf den
Gedanken gekommen, ihm die Qualität des Tragischen zuzubilligen." ...
[mehr unter] http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1350_05.html
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[4] Neue Studie: Pestizide sind Risikofaktor für Parkinson
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London (ddp). Pestizide können das Risiko erhöhen, an Parkinson zu
erkranken. Eine Studie an rund 2700 Probanden aus 5 europäischen Ländern
bestätigt nun diese von Wissenschaftlern seit langem gehegte Vermutung: Wer
häufig mit den Giften in Kontakt gekommen ist, hat demnach ein um 43 Prozent
höheres Risiko einer Erkrankung. Hobby-Gärtner kommen immer noch auf ein um
9 Prozent höheres Risiko. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin "New
Scientist" (28. Mai, S. 14).
Die Forscher um Anthony Seaton von der Universität von Aberdeen fragten 767
Parkinson-Patienten und eine Vergleichsgruppe von knapp 2000 Probanden, wie
oft sie Pestizide eingesetzt und welche Schutzmaßnahmen sie dabei ergriffen
hatten. Wer intensiv Pestiziden ausgesetzt war, hatte auch ein höheres
Risiko für Parkinson, stellten die Forscher fest. Die Wissenschaftler
empfehlen daher generell, bei der Arbeit mit Pestiziden auf ausreichenden
Schutz zu achten.
Allerdings unterschieden die Wissenschaftler nicht, welche Arten von
Pestiziden die Probanden eingesetzt hatten. Damit könne nicht gesagt werden,
welche der Wirkstoffe Parkinson begünstigen könnten und welche nicht,
kritisiert David Coggon von der Universität Southampton. Künftige Studien
sollten sich daher mit den individuellen Reaktionen auf Pestizide befassen.
Z I T I E R T
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Psychiatrie ist soziale Psychiatrie,
oder sie ist keine Psychiatrie. (Dörner)
Angewandt ist Psychiatrie immer Sozialpsychiatrie. (Finzen)
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[5] Neue Ausgabe von "unbeirrbar"
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(naps). Was die aktuelle Ausgabe "unbeirrbar - InfoForum für Angehörige
psychisch Kranker in Bayern" bietet, dürfte sogar den hartnäckigsten
Lesemuffel packen. "Das ist doch nicht normal", die Titelgeschichte,
beleuchtet Normalität, Andersartigkeit und Selbstbestimmung. Kritisch wird
dabei der neoliberale Zeitgeist unter die Lupe genommen. Auf Seite 3 erfährt
der Leser, dass die Vorstands- und Redaktionscrew eine neue Kraft sucht:
"Jemanden, der die Aufgabe übernimmt, schriftlich und persönlich Kontakte zu
Presse, Funk und Fernsehen in Bayern zu pflegen". Die Redaktion nennt den
Grund: "Öffentlichkeitsarbeit gehört mit zu den wichtigsten Arbeiten eines
Selbsthilfe-Landesverbandes." Auch dafür steht "unbeirrbar" als standhafter
Eckpfeiler in Bayern. Weiter so! http://www.lvbayern-apk.de
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[6] Sektenszene im Umbruch - Trend zur Individualisierung
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Dresden (ddp-lsc). Die gesellschaftliche Tendenz zur Individualisierung und
zur Vermeidung von Bindungen macht auch vor Sekten nicht halt. Nicht nur
Kirchen, Parteien und Gewerkschaften verlören Mitglieder, auch die
traditionellen religiösen Sondergemeinschaften wie die Zeugen Jehovas oder
die Neuapostolische Kirche hätten in Deutschland leicht rückläufige
Mitgliederzahlen, sagte der Sektenbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen
Landeskirche Sachsen, Harald Lamprecht, der Nachrichtenagentur ddp in
Dresden. Stattdessen verlagere sich das Interesse hin zu einem Meer aus
kleinen, allenfalls in losen Netzwerken organisierten Gruppen auf dem
Esoterik- und Psychomarkt. Diese unterschieden sich in ihrem äußeren
Erscheinungsbild von der klassischen Sektenvorstellung, so dass ihr
Problempotenzial weiterhin unterschätzt werde, warnte Lamprecht.
Der Grund sich einer Sekte anzuschließen, könne je nach Gruppe sehr
unterschiedlich sein, fügte Lamprecht hinzu. Häufig sei es die starke
Unsicherheit, die durch den Wegfall traditioneller Bindungen und Beziehungen
entstehe und eine Sehnsucht nach Orientierung erzeuge. "Dafür nimmt man gern
die Einschränkungen in einer Gruppe in Kauf, wenn sie einem dafür sicher
sagt, was gut und richtig ist", erklärt der Sektenkenner. Dies gelte etwa
für christlich-fundamentalistische Gruppierungen wie die Zeugen Jehovas. Bei
anderen Gruppen - wie etwa der Scientology-Organisation - ließen sich die
Menschen von überzogenen Erfolgsversprechen anlocken. Indische Guru-Gruppen
lebten hingegen meist von der Exotik des Anderen und einer Überwindung des
platten Materialismus der westlichen Geschäftswelt. Gerade Menschen in
Sinnkrisen und mit Orientierungsproblemen, ließen sich von den Angeboten
anziehen. Tendenziell seien gebildetere Menschen mehr gefährdet, weil sie
sich mehr über ihr Leben Gedanken machten. Eltern oder Freuden von
Betroffenen rät Lamprecht sich möglichst gut über die Gruppe zu informieren,
den Kontakt zu halten, ein ehrlicher Gesprächspartner zu sein und das
Selbstwertgefühl des Betroffenen zu stärken.
http://www.sekten-sachsen.de
http://www.confessio.de
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[7] Opferentschädigung für Vater nach gewaltsamem Tod des Sohnes
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Dortmund (ddp-nrw). Erleidet ein Elternteil bei Überbringung der Nachricht
von dem gewaltsamen Tod seines Kindes einen schweren Schock, muss das Land
NRW Opferentschädigung leisten. Dies entschied das Sozialgericht Dortmund in
einem am Freitag veröffentlichten Urteil. Das Gericht gab damit der Klage
eines 69-jährigen Vaters aus Dortmund Recht.
Der Rentner hatte nach Ansicht des Landes eine "reaktive Depression"
erlitten, nachdem ihm von der Polizei mitgeteilt worden war, dass sein Sohn
bei einer Gewalttat ums Leben gekommen war. Der Mann hatte daraufhin beim
Versorgungsamt Dortmund eine Opferentschädigung beantragt, weil er als Folge
der Todesnachricht an einer psychischen Belastung leide. Dies bestätigte
auch eine von der Behörde hinzugezogene Gutachterin. Dennoch lehnte das Amt
die Gewährung der Opferentschädigung ab, weil es sich um eine normale
Trauerreaktion gehandelt habe.
Dem widersprach nun das Gericht. Das beklagte Land NRW habe dem Kläger
Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz zu gewähren, weil er als Vater
des gewaltsam zu Tode gekommenen Primäropfers eine "psychoreaktive Störung"
erlitten habe, hieß es. Auf die Frage, ob eine möglicherweise unangemessene
Trauerreaktion vorliege, komme es dabei nicht an.
Das Opferentschädigungsrecht unterscheide nicht zwischen angemessenen und
unangemessenen Schädigungsfolgen. (Az: S 43 VG 170/04)
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[8] Schwangere dürfen Vertrag mit Fitnessstudio fristlos kündigen
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Köln (ddp). Wenn Frauen schwanger sind, dürfen sie einen Vertrag mit ihrem
Sport- und Fitnessstudio fristlos kündigen. Das hat das Amtsgericht Mühldorf
am Inn entschieden (Az.: 1C 832/04).
Wie der Anwalts-Suchservice mitteilt, hatte ein junge Frau aus Bayern einen
Vertrag mit dem Betreiber eines Fitnessstudios abgeschlossen. Der jedoch
wollte sie nicht früher von ihrem Mitgliedsbeitrag entbinden, als sie ab dem
sechsten Monat keinen Sport mehr treiben konnte. Er war der Ansicht, dass
eine Schwangere laut Vertragsklausel nur ein Recht auf Aussetzung des
Vertrages habe.
Dem ist nicht so, entschied das Gericht und verurteilte den
Fitnessstudio-Besitzer, die bereits für das kommende Halbjahr eingezogenen
Beiträge zurückzuerstatten. Begründung: Ab einem bestimmten Zeitpunkt sei es
einer Schwangeren körperlich nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich, das
Trainingsangebot zu nutzen. Zudem könne eine junge Mutter nicht dazu
gezwungen werden, in unabsehbarer Zeit nach der Entbindung den
Fitnessvertrag fortzuführen. Schließlich verändere die Geburt eines Kindes
ihre Lebensgestaltung grundlegend.
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[9] Aktuelle Forumsbeiträge (Werner Schell)
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Themen: Haftung der Heime für Verletzungshandlungen, Aufklärungspflicht &
Einwilligung, Reform des Betreuungsrechts, Schmerzen - mangelhafte
Versorgung!, Deutscher Pflegerat (DPR) e.V. - Pflegeverband, Ernährung &
Flüssigkeitsversorgung verbessern, NEXT-Studie: Pflegekräftemangel &
Ausstiege, Pflegeversicherung: Anspruch auf Hauslift, Hartz IV: Experiment &
Folgen?, Rauchen am Arbeitsplatz - Verbote zulässig?, Ruhezeit nach
Rufdienst - Funktionsdienst, Fittnessstudios - Rechte und Pflichten.
http://www.gesetzeskunde.de
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[10] Aus den Bundesländern
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BERLIN
++ Behinderteneinrichtung "Thomas-Fischer-Haus" feiert Jubiläum:
Fünfjähriges Bestehen feiert am Mittwoch die Behinderteneinrichtung der
EJF-Lazarus Gesellschaft "Thomas-Fischer-Haus" in Berlin-Marzahn. In dem
Heim werden derzeit 40 erwachsene Frauen und Männer mit geistiger und
geistig-körperlicher Behinderung betreut, wie die EJF-Lazarus Gesellschaft
mitteilte. Sie leben in fünf Gruppen, jedem stehe ein Einzelzimmer zur
Verfügung. Nach dem Festakt um 13.00 Uhr können Besucher das Haus
besichtigen. Die Einrichtung in der Lauchhammerstraße 24 ist nach dem
Berliner Arzt und Neurologen Thomas Fischer benannt. Die EJF-Lazarus
Gesellschaft ist Träger von Einrichtungen und Diensten für Menschen, die
besondere persönliche und soziale Zuwendung und Begleitung suchen. (ddp)
HAMBURG
Sozialpsychiatrie in Hamburg - Eine Erklärung und Forderungen an die
Politik:
"Auch in Zeiten knapp bemessener Mittel aber muss sich eine Gesellschaft der
Frage stellen, wie viel sie einsetzen will, um das Schicksal derer zu
erleichtern, die als psychisch Kranke oder Behinderte auf Hilfe angewiesen
sind." (Drucksache 7/4200 Deutscher Bundestag - 7. Wahlperiode, 1975)
So endet die Präambel des Berichts der Expertenkommission zur Lage der
Psychiatrie. Die Kommission benannte katastrophale Zustände und betonte -
mit Verweis auf die unmenschliche Behandlung psychisch Kranker und
Behinderter während des "Dritten Reiches" -, dass einige der vorgeschlagenen
Verbesserungen über ihre allgemeine humanitäre Aufgabe hinaus, noch eine
besondere Verpflichtung erfüllen. Seitdem ist in der Versorgung unbestritten
vieles geändert und verbessert worden. Gleichwohl sehen wir in Hamburg
ernste Hinweise für eine Gefährdung des seit 1975 Erreichten sowie die
Gefahr, dass dringend notwendige weitere Erfordernisse nicht realisiert
werden. Es mehren sich die Hinweise, dass psychisch Kranke und ihre Familien
wieder verstärkt von Ausgrenzung bedroht sind. Angetrieben wird diese
Entwicklung durch Einsparbemühungen der verschiedenen Kostenträger und ein
zunehmendes gesellschaftliches Klima des "betriebswirtschaftlichen Denkens".
Wie sieht die Hamburger Situation der Versorgung psychisch kranker Menschen
knapp 30 Jahre später aus? ... [mehr unter]
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1353_05.html
NORDRHEIN-WESTFALEN
++ Neuer Supermarkt in Duisburg gibt Menschen mit Behinderung Arbeit:
Köln/Duisburg (ddp-nrw). Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes
Rheinland (LVR) wird im Juni in Duisburg der erste CAP-Supermarkt
Nordrhein-Westfalens eröffnet. Die CAP-Kette beschäftigt vorrangig Menschen
mit Behinderungen, wie der LVR mitteilte. Zum Aufbau des Projekts gibt der
Sozialausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland einen
Investitionskostenzuschuss in Höhe von 184 000 Euro. In Duisburg-Wehofen
will das dort bereits seit 2002 tätige Integrationsprojekt Horizonte einen
Einzelhandelsmarkt eröffnen. In diesem Lebensmittelgeschäft sollen elf
unbefristete, sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen werden,
davon acht für Menschen mit einer Schwerbehinderung. Der Betrieb wird im
Rahmen des in Baden-Württemberg entwickelten Franchisekonzeptes "CAP - der
Lebensmittelpunkt" geführt. Franchisegeber ist die Genossenschaft der
Werkstätten für Behinderte eG in Sindelfingen, die bundesweit bereits 25
CAP-Märkte erfolgreich betreibt. Der Name "CAP" gibt einen Hinweis auf die
Besonderheit des Marktes: Hier arbeiten Menschen mit Handicap. "Die
CAP-Märkte sind das einzige deutsche Franchisesystem im sozialen Bereich",
betonte LVR-Sozialdezernentin Martina Hoffmann-Badache. Der LVR halte das
Projekt für innovativ und erfolgreich. Gerade bei der momentanen Lage am
Arbeitsmarkt sei es für Menschen mit Behinderungen besonders schwierig, eine
Stelle zu finden.
MECKLENBURG-VORPOMMERN
++ ROSTOCK: Ankermann stellt Buch "Sterben zulassen" vor: "Sterben
zulassen", zu diesem Thema laden der Förderverein Hospizinitiative Rostock
und die Universitätsbuchhandlung Weiland für den 2. Juni, 20.15 Uhr in die
Kröpeliner Straße 80, 18055 Rostock ein. Ernst Ankermann, der sich als
Richter am Bundesgerichtshof viele Jahre mit dem Thema Arzthaftung befasst
hat, gibt in seinem Buch "Sterben zulassen" einen Überblick über die
Problemlage und stellt den aktuellen Stand der Diskussion zum Thema
Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens anhand von
Fallbeispielen dar. Kritisch analysiert der Autor Patientenverfügungen, die
von Kirchen und Verbänden vorgeschlagen wurden. Kartenbestellungen unter
Tel.: 0381 - 492 61 22.
++ WISMAR: 1. Wochen der Gemeindepsychiatrie in der Hansestadt Wismar und im
Landkreis Nordwestmecklenburg (Programm)
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1330_05.html
++ BAD DOBERAN: Am 8. Juni (Mittwoch) trifft sich um 17 Uhr die
Selbsthilfegruppe "Gesprächskreis für Angehörige und Freunde von Menschen
mit einer psychischen Erkrankung" in der Tagesstätte für psychisch erkrankte
Menschen "de Bark", Goethestr. 3, in 18209 Bad Doberan. Thema: "Angehörige -
Zugehörig - Ungehörig". Hierzu sind alle Interessierte eingeladen, die mit
der psychischen Erkrankung eines Partners, Familienmitglieds oder Freundes
konfrontiert sind. Weitere Informationen gibt es bei Frau Ulrike Schob,
Fachkraft für Sozialpsychiatrie, Telefon: 038203 - 6 39 89.
E-Mail: ulrike.schob@lichtblick-newsletter.de
++ ROSTOCK: Am 7. Juni (Dienstag) trifft sich um 17 Uhr die
Selbsthilfegruppe "Gesprächskreis für Angehörige und Freunde von Menschen
mit einer psychischen Erkrankung" in den Räumen der Selbsthilfekontaktstelle
im Netzwerk e.V., Reuterpassage, Goerdelerstr. 50 in 18069 Rostock. Thema:
"Personenzentriert von 14 bis zur Barre - das einzig Wahre?" Hierzu sind
alle Interessierte eingeladen, die mit der psychischen Erkrankung eines
Partners, Familienmitglieds oder Freundes konfrontiert sind. Weitere
Informationen gibt es bei Roland Hartig, Koordinator des Landesverbandes M-V
der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V.,Tel. 0381 - 72 20 25.
E-Mail: roland.hartig@lichtblick-newsletter.de
ROSTOCK: Sommerfest "Spass wie Sand am Meer" am Gemeinsamen Haus am Freitag,
22. Juli, Henrik-Ibsen-Straße 20, in 18106 Rostock. Mit Flohmarkt am
Vormittag, ab 15.00 Uhr "Strandlauf ums Haus", Goldschürfen im Seesand,
Ballon- und Dartspiel am Mast, Präsentation "Bunte Bilder am Seemannsgarn",
Lustiges Wortspiel, Seesterne in Aktion (u.a. Karaoke), Wunschmusik und Tanz
und "Die Rock-Slight-Show" (Atelier Lichtblick). Leckeres vom Grill und
alkoholfreie Getränke gibt es selbstverständlich auch. Ende etwa 22 Uhr.
Veranstalter: Landesverband Psychiatrie-Erfahrener M-V e.V. (www.lpemv.de)
und Landesverband M-V der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V.
(www.lichtblick-newsletter.de) Weitere Informationen zum Programm demnächst
im Internet, Newsletter und Flyer. Anmeldungen schon jetzt möglich unter
Tel. 0381 - 76 80 214 (LPE M-V) und 0381 - 72 20 25 (LApK M-V)
E-Mail: koordinator@lpemv.de
E-Mail: koordinator@lichtblick-newsletter.de
++ NISBILL: Fernab von der städtischen Hektik - Pflegeheim "Haus am
Bibowsee". Die Zahl der Treffen des Landesverbandes M-V der Angehörigen und
Freunde psychisch Kranker e.V. (LApK) und seiner Gremien in sozialen
Einrichtungen, die konzeptionell und praktisch "Angehörigenarbeit"
unterstützen, nehmen zu, wie die Vorsitzende Ulrike Schob gegenüber
Lichtblick erklärte. So kamen die Vorstands- und Beiratsmitglieder am
Sonnabend im Pflegeheim "Haus am Bibowsee" in Nisbill zusammen. ...
[mehr unter] http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1339_05.html
++ STRALSUND: 1. Forschungsseminar Sozialpsychiatrie am 24. Juni 2005 von 13
bis 15 Uhr in Stralsund, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und
Psychotherapie der Universität Greifswald am Hanse-Klinikum Stralsund,
Rostocker Chaussee 70, Haus 3, Konferenzraum. Vorgestellt werden
Forschungsergebnisse aus dem Modellprojekt "Systemsprenger" und "Effekte
Psychosozialer Rehabilitation - ein IBRP-Untersuchungsansatz". Kontakt:
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Sozialpsychiatrie
M-V e.V., Tel. 03834 - 86 69 07, http://www.sozialpsychiatrie-mv.de
ROSTOCK: Seit 2005 gehört die Universität Rostock zum "Bündnis gegen
Depression". Die Auftaktveranstaltung ist am 18. November 2005 um 19 Uhr in
der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Infos unter: 0381 - 494 95 01
und im Internet: http://www.buendnis-depression.de
RHEINLAND-PFALZ
++ Die Rheinhessen Fachklinik lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt
Alzey, der Umgebung und des gesamten Einzugsbereiches zum Tag der
Psychiatrie am Samstag, 4. Juni, ein. Pressetext unter:
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1907944
SACHSEN-ANHALT
+++ Neues Betreuungskonzept für behinderte Senioren: Ein neues Wohnheim für
geistig behinderte Senioren plant das Kyffhäuser Bildungs- und Sozialwerk in
Langenstein bei Halberstadt. Für die behinderten Menschen, die in
Sachsen-Anhalt umfassend in entsprechenden Werkstätten betreut werden, gebe
es im höheren Alter bisher keine Möglichkeiten für eine adäquate
Unterbringung und Pflege, sagte Geschäftsführer Heinrich Schnatmann in
Langenstein der Nachrichtenagentur ddp. Die meisten privaten Träger von
Senioreneinrichtungen würden sich gegen die Unterbringung von geistig
behinderten Menschen stellen.
Auch für die autistischen Patienten der Langensteiner Einrichtung müssen
laut Schnatmann Perspektiven geschaffen werden. Eigentlich seien die Eltern
verpflichtet, ihre Kinder später aus den Einrichtungen zurückzunehmen, doch
sei ihnen dies wegen ihres eigenen Alters kaum noch zuzumuten. Zur
Schließung dieser Betreuungslücke könnte in Langenstein ein Wohnheim für
rund 60 ältere Behinderte entstehen. Bisher fehle jedoch noch die Zustimmung
des Sozialministeriums. Dort brauche man sich wegen der Kosten kaum Sorgen
zu machen, da die Investitionen allein von der Einrichtung getragen würden,
sagte Schnatmann.
Fast 90 Prozent der bisher in Langenstein betreuten geistig Behinderten
kommen den Angaben zufolge aus anderen Bundesländern, die dann später auch
die laufenden Heimkosten tragen. Die Investition werde vor Ort weitere 35
Arbeitsplätze bringen, sagte Schnatmann. Bisher werden in Langenstein mit
über 80 Mitarbeitern bereits zwei Häuser zur Betreuung von jüngeren
Behinderten betrieben. (ddp) http://www.kyff-bsw.de
---
[11] Kindergeld für volljährige Kinder falsch berechnet
---
Sozialversicherungsbeiträge sind abzuziehen
Karlsruhe (ddp). Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherige Praxis der
Berechnung des Kindergeldes für erwachsene Kinder in Ausbildung für
verfassungswidrig erklärt. Bei der Ermittlung des Kindergeldanspruchs der
Eltern müssten die Finanzämter künftig die Sozialversicherungsbeiträge des
Kindes von dessen Einkünften abziehen, entschieden die Karlsruher Richter in
einem am 20.05.2005 veröffentlichten Grundsatzbeschluss.
Damit dürften nun zahlreiche Eltern Kindergeld erhalten, denen es bisher
versagt wurde, weil die Einkünfte des Kindes ohne den Abzug der
Sozialversicherungsbeiträge über der Jahresverdienstgrenze lagen.
Das Bundesverfassungsgericht hob eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs
(BFH) vom Dezember 2001 auf. Der BFH hatte einer Mutter das Kindergeld für
ihren erwachsenen, in Ausbildung befindlichen Sohn versagt, weil dessen
Einkünfte die Höchstgrenze überschritten hatten. Eine Minderung der
Einkünfte des Sohnes um seine Sozialversicherungsbeiträge ließ der BFH nicht
zu. Die Verfassungsbeschwerde der Mutter hatte nun Erfolg.
(AZ: 2 BvR 167/02)
---
[12] Gericht: Veranstalter müssen für Hörschäden durch Konzert haften
---
Köln (ddp). Konzertveranstalter müssen mit entsprechenden Vorkehrungen ihre
Besucher vor Gehörschäden durch laute Musik schützen. Versäumen sie dies,
müssen sie den verletzten Personen gegenüber haften. Der Anwalt-Suchservice
verweist auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth.
Der Fall: Eine junge Frau hatte ein Open-Air-Konzert der Band "Bon Jovi"
besucht. Sie stand rund drei Stunden im Zentrum des Zuschauerfeldes. Etwa
fünf Meter von ihr entfernt waren große Lautsprecher-Boxen aufgestellt. Beim
Verlassen des Konzertes hörte die Besucherin nur noch "dumpf" und verspürte
kurz darauf einen starken Druck und ein heftiges Pfeifen auf ihrem linken
Ohr. Der behandelnde Arzt stellte eine Innenohrschädigung mit Tinnitus fest.
Die Frau war vier Wochen lang arbeitsunfähig und musste mit Infusionen
behandelt werden. Sie verlangte 4000 Euro Schmerzensgeld von den
Konzertveranstaltern.
Doch die weigerten sich. Schließlich seien die Musiker und die
"amerikanischen Tontechniker" für die Beschallung zuständig gewesen. Die
Frau zog vor Gericht und bekam Recht. Die Richter sahen in der Untätigkeit
der Veranstalter einen klaren Verstoß gegen ihre Verkehrssicherungspflicht
(Az.: 6 O 4537/03). Ein Konzertveranstalter habe alle erforderlichen
Maßnahmen zu treffen, um seine Zuschauer vor Gesundheitsschäden zu schützen,
so die Richter. Er dürfe diese Überwachung nicht auf die "Lärmverursacher"
abwälzen. Die verletzte Frau treffe auch keine Mitschuld, heißt es weiter.
Als Besucherin eines großen Konzertes einer namhaften Musikgruppe habe sie
in der Mitte des Zuschauerfeldes nicht damit rechnen müssen, Gehörschäden zu
erleiden. Die Konzertveranstalter haben Berufung eingelegt.
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[13] Lichtblick Surftipp
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--> Internetportal finde-selbsthilfe.de mit Hotline-Liste
http://www.finde-selbsthilfe.de
--> 3sat zeigt dreiteilige Dokumentation über psychische Erkrankungen
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1328_05.html
--> Neuer Flyer informiert über Reha-Maßnahmen für Mütter und Väter
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1351_05.html
--> Forscher: Bei Legasthenie fehlen Filter für Hintergrundreize
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1347_05.html
--> Charité bietet kostenlose Therapie für potenzielle Sexualstraftäter
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1346_05.html
--> Versteckte Berufskrankheiten kosten Kassen Millionen
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1352_05.html
--> Im Gehirn gilt links vor rechts
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--> Ecstasy-Konsumenten haben Probleme mit alltäglichen Aufgaben
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--> Neuer Turnschuh erlaubt Fernsehen nur nach ausreichend Bewegung
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