Nachrichten aus Psychiatrie und Selbsthilfe

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Lichtblick-Newsletter Nr. 183 vom 26.04.2006


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Lichtblick-Newsletter Nr. 183 vom 26.04.2006
Nachrichten aus Psychiatrie & Selbsthilfe (naps)
ISSN 1619-1927 (Deutsche Bibliothek)
http://www.lichtblick-newsletter.de
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Ausgezeichnet mit dem Antistigma-Förderpreis
www.lichtblick-newsletter.de/blickpsy6a.html
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Lichtblick-Printausgabe und PDF, 80 Seiten
www.lichtblick-newsletter.de/lichtblbe.html
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T H E M E N

1. Länderrat der Angehörigenverbände in Hamburg und Rostock
2. Thüringer Bündnis zeigt Wege aus der Depression
3. Ich bin schizophren - aber nicht verrückt
4. Auf dem Weg zu einem Qualitätsstandard für Patienteninformationen
5. Veranstaltungskalender MV
6. DEMENZ ART Kunst von Menschen mit Demenz
7. Neue Beschäftigungschancen für behinderte Menschen
8. Festival widmet sich dem Spannungsfeld von Kunst und Wahnsinn
9. Patient in Frankfurter Praxis eingeschlossen
10. Lichtblick Surftip



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[ 1 ] Länderrat der Angehörigenverbände in Hamburg und Rostock
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(naps/rh). Der Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker
e.V. (www.lapk-hamburg.de) hat vom 19. bis 21. Mai 2006 das Ibis-Hotel
Hamburg-Alster (Nähe Bahnhof) als Austragungsort des Länderrates der
Angehörigenverbände psychisch Kranker gewählt. Aus Hamburger
Perspektive berichtet der gastgebende Verband über Kooperationen der
Angehörigenselbsthilfe mit den medizinischen und sozialpsychiatrischen
Versorgungssystemen. Auch Beiträge aus anderen Landesverbänden stehen
auf der Tagesordnung sowie die Jahresversammlung der
Familien-Selbsthilfe Psychiatrie, Bundesverband der Angehörigen
psychisch Kranker e.V. (www.bapk.de). Am Freitagabend können die
Teilnehmer das traditionelle Feuerwerk zum japanischen
Kirschblütenfest über der Alster erleben.
Den zweiten Länderrat richtet der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. vom 8. bis 10.
September 2006 im InterCityHotel in Rostock aus. Dieses Treffen der
Landesverbände steht unter dem Arbeitstitel "Es gibt keine Gesundheit
ohne seelische Gesundheit - Prävention, Therapie und Selbsthilfe".
Erwartet werden 60 Teilnehmer und Gäste aus 16 Bundesländern. Als
Höhepunkt ist am Freitag, den 8. September die Vergabe der
Auszeichnung "Journalistenpreis Schizophrenie und Stigma - Mit
psychisch kranken Menschen leben" durch die Dachorganisation
Familien-Selbsthilfe Psychiatrie, Bundesverband der Angehörigen
psychisch Kranker e.V., und das forschende pharmazeutische Unternehmen
Janssen-Cilag GmbH geplant. Mit dem Preis werden Journalistinnen und
Journalisten in den Sparten Hörfunk- und TV-Beitrag gewürdigt, die
sachlich über die Erkrankung Schizophrenie sowie über die
Lebenssituation von Betroffenen und ihren Angehörigen informieren.
Sonnabendnachmittag stechen die Teilnehmer von Warnemünde aus in See.
Im Anschluss laden der Alte Strom und die Seepromenade zum Flanieren
ein. Der Ausflug endet mit einem Abendessen im traditionsreichen
Warnemünder "Teepott"-Restaurant.

Anmeldung für den Länderrat Rostock im Internet unter:
http://www.lichtblick-newsletter.de/laenderrat_hro_06.html



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[ 2 ] Thüringer Bündnis zeigt Wege aus der Depression
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(naps/rh). "90 Prozent der Menschen, die sich in Deutschland das Leben
nahmen, litten an einer psychischen Erkrankung, 40 bis 60 Prozent davon
an einer Depression." Darauf haben Dr. Udo Polzer, Ärztlicher Direktor
des Asklepios Fachklinikums Stadtroda, und Irene Norberger,
Vorsitzende des Landesverbandes Thüringen der Angehörigen psychisch
Kranker e.V., in ihrer gemeinsamen Ankündigung zur Tagung "Bündnis
gegen Depression" am 13. Mai 2006 in Stadtroda hingewiesen. Ins
Blickfeld der Veranstalter ist zudem ein Tabu gerückt: "Während die
Behandlung der Depression im psychiatrischen Krankenhaus oft gut
gelingt, scheint die Suizidprävention und Früherkennung ein Problem
der nicht stattfindenden Versorgung, der unzureichenden Aufklärung und
Wissensvermittlung zu sein." Dazu werden sich Experten, Betroffene und
Angehörige äußern. Im Mittelpunkt stehen die Beiträge "Medizinische
und soziale Aspekte der Depression", "Die verschiedenen Seiten der
Depression", "Wege aus der Depression" und "Bündnis gegen Depression
- ein Ausweg?" Moderation, Zusammenfassung und Ausblick: Prof. Dr.
Klaus Dresler, FH Jena.

ORGANISATORISCHES: Bitte melden Sie sich bis zum 24.04.2006
schriftlich an: Landesverband Thüringen der Angehörigen psychisch
Kranker e.V., Geschäftsstelle, Bahnhofstraße 1a, 07646 Stadtroda
(Tel./Fax: 036428 - 12 456). Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung
ist nicht möglich! Für die Veranstaltung wird ein Unkostenbeitrag (10
bzw. 20 Euro für Nichtmitglieder) erhoben, der vor Ort entrichtet
wird. Darin enthalten sind Getränke, Mittagessen, Kaffe und Kuchen.
Tagungsort: Schützenhaus "Zur Louisenlust", August-Bebel-Straße 1,
07646 Stadtroda.



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[ 3 ] Ich bin schizophren - aber nicht verrückt
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Film von Klaus Simmering (Erstsendung: 3.9.2001)
3sat: Donnerstag, 27.04.2006, 21:30 Uhr

Sven ist 32 Jahre alt und sieht aus wie Johnny Depp. Und er war mal
fast so berühmt wie er, jedenfalls in der Leipziger Szene. Heute
schluckt er täglich seine Medikamente. Er hat Wahnvorstellungen.
Fremde Stimmen sprechen zu ihm und sagen ihm, was er tun soll. Er kann
sie nicht zum Schweigen bringen. Sven ist schizophren. 45 Millionen
Menschen leiden weltweit unter dieser schweren psychischen Erkrankung.
Psychosen wie Verfolgungswahn und Größenwahn, innere Stimmen,
Zwangshandlungen und oft schwere Depressionen machen alle Lebenspläne
zunichte. In der Öffentlichkeit gelten Schizophrenie-Patienten als
unheimlich, bedrohlich und gefährlich. Sie sind sozial isoliert,
einsam und leben nicht selten in Armut.
Die Reportage stellt drei von Schizophrenie betroffene Menschen vor.
Sie zeigt, wie Schizophrene den Kampf gegen ihre Krankheit und die sie
oft verachtende Umwelt aufnehmen

Dazu auch auf 3sat: "Programm: Freud - Die Reise ins Unbewusste"
Von Couch zu Couch – "Freud"-volle Tage auf 3sat
http://www.3sat.de/specials/89443/index.html



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[ 4 ] Auf dem Weg zu einem Qualitätsstandard für Patienteninformationen
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PRESSEMITTEILUNG

Unter dem Titel "Manual Patienteninformation - Empfehlungen zur
Erstellung Evidenzbasierter Patienteninformationen" ist ein neuer Band
der Schriftenreihe des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin
online verfügbar. Die Printversion in Broschürenform folgt in Kürze.

Wer heute verlässliche Informationen zu Gesundheitsfragen im Internet
oder anderen Medien sucht, erhält einen Eindruck davon, wie viele
unterschiedliche Personen, Organisationen und Institutionen sich mit
der Erstellung von Informationen beschäftigen. Die Palette der
Anbieter ist reichhaltig. Betroffene Patienten, Kliniken,
Krankenkassen, Ärzteschaft, die produzierende Industrie, kommerzielle
Einrichtungen, Beratungsunternehmen und viele mehr bieten eine Fülle
unterschiedlichster Gesundheitsinformationen an. Der Markt an
medizinischen Laieninformationen ist nahezu unüberschaubar geworden.
Der Verbraucher kann die Zuverlässigkeit vieler Patienteninformationen
nicht oder nur kaum einschätzen.

Trotz vieler Bemühungen gibt es bisher weder in Deutschland noch
international einen anerkannten Qualitätsstandard für gute
Patienteninformationen. Aus diesem Grund hat eine Gruppe von
Gesundheits-, Sozialwissenschaftlern und Ärzten eine Handreichung zur
Erstellung evidenzbasierter Patienteninformationen erarbeitet. Die
Empfehlungen basieren auf langjährigen Erfahrungen der Autoren auf dem
Gebiet der Qualitätsbeurteilung von Patienteninformationen.

Das "Manual Patienteninformation - Empfehlungen zur Erstellung
evidenzbasierter Patienteninformationen" ist eine praktisch
ausgerichtete Handreichung und soll gleichzeitig einen Beitrag dazu
leisten, einen Standard für deutschsprachige evidenzbasierte
Patienteninformationen zu schaffen. Es ist im Volltext im Internet
bereits frei verfügbar und wird in Kürze auch in Broschürenform
erscheinen.

Download des Manuals unter Nachrichten:
http://www.patienten-information.de



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[ 5 ] Veranstaltungskalender MV
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::: Bündnis gegen Depression: Infoabend "Wege aus der Depression",
Donnerstag, 27. April 2006, 19.00 bis 20.00 Uhr; Freizeit-Treff
Süd-Pol, Mendelejewstraße 22a, 18059 Rostock, Eintritt frei!

::: Filmfestival "Ausnahme-Zustand" zum Thema Depressionen und
psychische Erkrankungen: 4. bis 10. Mai 2006, im Lichtspieltheater
Wundervoll (li.wu), Stephanstraße 7, 18055 Rostock. Offizielle
Eröffnung des Filmfestivals am 5.5.2006 um 20.00 Uhr mit dem Film
"Janine F." und anschließender Podiumsdiskussion.

Weitere Informationen
http://www.irrsinnig-menschlich.de
http://www.ausnahmezustand-filmfest.de
http://www.liwu.de

::: Rostocker Psychoseseminar: Donnerstag, 27. April 2006, 16.45 bis
18.45 Uhr. Thema "Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen" -
hungert Seele oder Bauch? Ursachen von Essstörungen und
Selbsthilfemöglichkeiten. VHS, Alter Markt 19, 18055 Rostock,
Vortragsraum. Gast: Dr. med. V. Habermeyer, Oberärztin in der Klinik
für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock.

::: Rostocker Selbsthilfegruppe der Angehörigen und Freunde psychisch
Kranker, am 2. Mai 2006 von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr in den Räumen der
Selbsthilfekontaktstelle, Reuterpassage, 18069 Rostock,
Goerdelerstraße 50. Thema: "Die wichtigsten Inhalte des
Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz" (AVWG). Weitere
Treffen der Angehörigengruppen in M-V unter:
http://www.lichtblick-newsletter.de/wegweiser_mv_liste2.html



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[ 6 ] DEMENZ ART Kunst von Menschen mit Demenz
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Schöpfungsakte des Unbewussten

Menschen mit Demenz können, so die weit verbreitete Meinung,
künstlerisch nicht tätig sein. Denn für das künstlerische Schaffen
fehle ihnen die Grundvoraussetzung, d.h. die bewusste kognitive
Auseinandersetzung mit dem eigenen künstlerischen Werk. Gerade der
Verlust von kognitiven Fähigkeiten sei es doch, was Menschen mit
Demenz als solche kennzeichne. Ihre Arbeiten, unwillkürlichen Impulsen
entspringend, seien daher nichts weiter als Zufallsprodukte einer mehr
oder minder verwirrten Wahrnehmung und Form des Ausdrucks. Um im
Rahmen kreativen Tuns ihnen wenigstens kleine Erfolge zu sichern,
bedürfe es genauer Vorgaben und Strukturen, etwa eines von außen klar
definierten Malgrundes und Themas.

Eine Ahnung von der unglaublich schöpferischen Potenz und
Gestaltungskraft, die diesen Menschen eigen ist, vermittelt jetzt in
Berlin die am 5. Mai 2006 im Loft36 startende Ausstellung "Demenz
Art", die bundesweit bisher umfassendste Präsentation künstlerischer
Werke von Menschen mit Demenz. Die aus unterschiedlichen Regionen
Deutschlands und aus Italien kommenden TeilnehmerInnen zeigen hoch
expressive, im freien Schaffensprozess entstandene Arbeiten, die
sich gerade weil sie ihre Kraft aus Tiefen jenseits des
reflektierenden Verstandes ziehen durch hohe künstlerische Qualität
im Sinne der Art informel ausweisen: spontane, sich aus dem
Unbewussten speisende künstlerische Ausdrucksform.

Dieser intuitive Schöpfungsakt, in dem sich überpersönliche
Wahrnehmungen, Empfindungen und geistige Strukturen in Form und Farbe
materialisieren, geht weit über das individuell Künstlerische hinaus.
Durch die Transformation unbewusster Inhalte wird das Wahrnehmen von
Seinsebenen möglich, die sich der vernunftsgeprägten Logik per se als
unanschaubar verschließen. Die gezeigten Arbeiten Gemälde, Grafiken,
Plastiken und Objekte wirken unmittelbar, denn sie rühren tief an
Schichten, die uns allen gemeinsam sind. Und sie verleihen uns
Einblicke in den inneren Kosmos von Menschen, denen es im
fortschreitenden Prozess ihrer Veränderung zunehmend schwerer wird,
sich über die verbal sprachliche Ebene mitzuteilen.

Kaum eine der an der Ausstellung teilnehmenden Personen mit Demenz
besitzt eine künstlerische Vorbildung. Dennoch überrascht der hohe
künstlerische Wert ihrer Werke, die auf starke innere
Auseinandersetzungsprozesse der KünstlerInnen schließen lassen. Art
Demenz zeigt, dass Menschen mit Demenz wirklich künstlerisch-expressiv
tätig sein können, dass sie völlig aus sich selbst schöpfen und ihre
Werke den Vergleich mit Arbeiten vieler zeitgenössischer Künstler und
Künstlerinnen standhalten. Ziel der Ausstellung sei es, so Peter
Wißmann und Michael Ganß, die Initiatoren der Demenz Art, Menschen mit
Demenz eine Möglichkeit zu geben, sich als schöpferische Akteure zu
präsentieren, als Menschen, die unsere Gesellschaft auf bisher kaum
erkannte Art zu bereichern in der Lage sind.

An der Ausstellung teilnehmen werden auch zwei Künstler ohne Demenz,
die sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Demenz auseinandersetzen
(Fotografie, Videoinstallation).

Bettina Recktor / Werkstatt Demenz

05. bis 19.05.06 in Berlin / Loft36, Eröffnung: 05.05.06 um 19:30 Uhr
im Loft36, Reichenberger Straße 36, 10999 Berlin-Kreuzberg.
Öffnungszeiten: täglich 13:00-18:00 Uhr, Schirmherr: Prof. Dr. Andreas
Kruse, Heidelberg. Veranstalter: Werkstatt Demenz e.V. und
Unterstützer. Katalog: Werkstatt Demenz e.V. (Hg.) DEMENZ ART Kunst
von Menschen mit Demenz, Berlin 2006. (10 EUR)

Weitere Informationen: http://www.loft36.de
E-Mail: werkstattdemenz@pmg-pflege.de



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[ 7 ] Neue Beschäftigungschancen für behinderte Menschen
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Am 12. Juni 2006 findet im Integrationsunternehmen DBS in Wiesbaden
die nächste Veranstaltung der Initiative "job - Jobs ohne Barrieren"
mit dem Motto "Neue Beschäftigungschancen für behinderte Menschen"
statt.

Neben einem Referat des Parlamentarischen Staatssekretärs Franz
Thönnes vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, werden wieder
Beispiele für das Engagement von Unternehmen (u.a. Union Investment
Bank, WDR) auf dem Gebiet der Teilhabe behinderter Menschen am
Arbeitsleben präsentiert. Daneben werden auch verschiedene Projekte
der Initiative, wie "Motiviert integriert" vom Sozialverband VdK
Deutschland, vorgestellt.

Die Veranstaltung richtet sich an Arbeitgeber,
Personalverantwortliche, Schwerbehindertenvertretungen und andere
Interessenvertretungen von Beschäftigten sowie an Vertreter von
Organisationen, Verbänden und Institutionen aus dem Bereich Teilhabe
behinderter Menschen am Arbeitsleben.

Interessierte dieser Zielgruppen können sich mit der Antwortkarte für
die Veranstaltung anmelden (siehe Downloads). Veranstaltungsort: DBS
gGmbH, Stadtgärtnerei Wiesbaden, Im Weinreb 23, 65191 Wiesbaden
http://www.bmas.bund.de



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[ 8 ] Festival widmet sich dem Spannungsfeld von Kunst und Wahnsinn
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Münster (ddp). Dem Spannungsfeld von psychischer Krankheit und Kunst
widmet sich das Festival "Madness & Arts", das am 1. Mai in Münster
eröffnet wird. Nach Angaben der Veranstalter sind auf dem bis zum 4.
Juli dauernden Festival unter anderem elf Theateraufführungen
renommierter Ensembles aus neun Ländern zu erleben. Zudem gibt es
Ausstellungen, Vorträge, Symposien und eine Filmreihe zu dem Thema.
Das Festival findet erstmals in Europa statt, 2003 gab es die Premiere
im kanadischen Toronto. Die Künstler und Psychiatrie-Patienten werden
den Angaben zufolge auf "facettenreiche Weise" die Dialektik von
psychischer Gesundheit und Krankheit erkunden. Der "kreative Wahnsinn"
soll mit Hilfe von wegweisenden Inszenierungen auf die Bühne gebracht
werden.
So ist unter anderem zum Auftakt des Festivals eine
Deutschlandpremiere mit dem italienischen Ensemble "Accademia della
Follia" geplant. Zehn psychiatrie-erfahrene Darsteller und acht
professionelle Tänzer geben auf sinnliche und selbstironische Art
ihren Fantasien von Ballett, Revue und Cabaret Gestalt.
Einen "Grenzgang auf dem Laufsteg" verspricht eine Veranstaltung am 5.
Mai. Dann sollen 65 Modellentwürfe unter anderem von bildenden
Künstlern, Designern und Kunsthochschülern auf einem "Catwalk"
vorgeführt werden.
http://www.madnessandarts.de



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[ 9 ] Patient in Frankfurter Praxis eingeschlossen
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Frankfurt (Oder) (ddp-lbg). Die Mitarbeiter einer Frankfurter Praxis
haben einen Patienten versehentlich eingeschlossen. Nach
Polizeiangaben vom Dienstag war der Mann am Montagnachmittag zu dem
Psychologen gegangen. Dort sollte er in einem separaten Zimmer einen
umfangreichen Fragebogen ausfüllen. Als er fertig war, war die Praxis
bereits abgeschlossen. Nachdem ein erster "Fluchtversuch" über den
Balkon scheiterte, rief der Mann gegen 21.00 Uhr die Polizei an. Die
Leitstelle informierte den Psychologen, der den Mann befreite.



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[ 10 ] Lichtblick Surftip
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::: Bundespreisverleihung startsocial 2005 und Auftakt 2006
http://www.startsocial.de

::: Stimmen - Wenn die Psyche zerbricht
Schizophrenie. Anzeichen werden oft verkannt
http://www.3sat.de/specials/50169/index.html

::: Umgang mit Psychopharmaka. Ein Ratgeber für Patienten
http://verlag.psychiatrie.de/buecher/ratschlag/book/405.html

::: Depression und Schmerz: Zwei Leiden mit derselben Wurzel
http://idw-online.de/pages/de/news156201

::: Forscher: Das Sternzeichen beeinflusst nicht die Charakterzüge
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2018_06.html

::: Psychisch kranker Sohn verletzt Mutter lebensbedrohlich
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2017_06.html

::: Kölner Künstler verlegt erstmals in Schwerin Stolpersteine
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2015_06.html

::: Studie: Melatonin hilft Patienten mit saisonal abhängiger
Depression
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2014_06.html

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IMPRESSUM

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Hg: Familien-Selbsthilfe Psychiatrie Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
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