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Lichtblick-Newsletter Nr. 195 vom 24.11.2006
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Lichtblick-Newsletter Nr. 195 vom 24.11.2006
Nachrichten aus Psychiatrie & Selbsthilfe (naps)
ISSN 1619-1927 (Deutsche Bibliothek)
http://www.lichtblick-newsletter.de
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Ausgezeichnet mit dem Antistigma-Förderpreis
www.lichtblick-newsletter.de/blickpsy6a.html
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Lichtblick-Printausgabe und PDF
www.lichtblick-newsletter.de/lichtblbe.html
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A K T U E L L
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Diskurs um Medienpreis für den Beitrag "Der gute Tod"
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(naps) Prominente Vertreter des Arbeitskreises zur Erforschung der
NS-"Euthanasie" und Zwangssterilisation sowie des Bundes der
"Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten e.V. (BEZ)
protestieren in einem Offenen Brief gegen die heutige Verleihung des
Medienpreises in Dresden. BEZ-Geschäftsführerin Margret Hamm, Prof.
Dr. Dr. Klaus Dörner und Dr. Michael Wunder "bitten das
Hygienemuseum, seine Entscheidung zu überdenken". Redaktion
Lichtblick stellt hier den Offenen Brief und das Flugblatt zum
Medienpreis "Im Zentrum der Mensch" (zum Download, linke Spalte) vor.
::: http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2261_06.html
Leserbrief an Lichtblick-Newsletter
Als Redakteurin der Zeitschrift Schmerztherapie habe ich oft mit dem
Thema Sterbehilfe zu tun und kann mich Ihrer Kritik nur anschließen.
Es deutet auf eine irrsinnige Ignoranz hin z.B. Kinder mit der
Epidermyolysis bullosa einfach dem Tod zu überlassen. Es gibt von
Stein Husebö eine ergreifende Biographie eines derartigen Patienten
und seiner Familie. In dieser wird gezeigt, wie wertvoll auch solche
Menschen für unsere Gesellschaft sind. Das Buch "Leben lohnt sich
immer" von Stein Husebö würde ich jedem sogenannten
Euthanasieexperten zur Lektüre empfehlen.
Steaphnie Kraus, Stephanskirchen (gekürzt, d.R.)
::: Streit um Dresdner Medienpreis
http://www.mdr.de/nachrichten/meldungen/3793791.html
::: Preisverleihung für Bericht über Kindereuthanasie verhindern
http://www.kobinet-nachrichten.org
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Aus dem Veranstaltungskalender
des Deutschen Hygienemuseums Dresden
BEGLEITPROGRAMM "TÖDLICHE MEDIZIN"
RINGVORLESUNG: TÖDLICHE MEDIZIN.
VON DER RASSENHYGIENE ZUM MASSENMORD
In Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Technischen
Universität Dresden und der Sächsischen Landeszentrale für
politische Bildung. Der Eintritt ist frei. Die Reihe wird im Januar
2007 fortgesetzt.
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Klaus-Dietmar Henke, Institut für Geschichte der
Technischen Universität Dresden
Die Tötungsmaßnahmen im Gewande der Medizin und die Vernichtung der
europäischen Juden während der NS-Zeit haben eine gemeinsame Wurzel:
die Vorstellung, der so genannte "Volkskörper" sei nur vor dem
Verfall zu bewahren, wenn angeblich belastende Erbfaktoren ebenso
systematisch aus ihm entfernt würden wie das "jüdische Blut". Diese
Biologisierung des Sozialen wurde von den Nationalsozialisten nicht
nur auf die Spitze getrieben, sondern auch in historisch
einzigartiger Weise zur staatlichen Praxis erhoben.
29. NOVEMBER, MITTWOCH, 19 UHR
Von der "Euthanasie" zum Judenmord
Prof. Dr. Peter Longerich, Historiker, Royal Holloway College,
University of London
13. DEZEMBER, MITTWOCH, 19 UHR
Schauplatz Sachsen: Wegbereiter, Täter, Opfer und Mordstätten der
"Euthanasie"
Prof. Dr. Caris-Petra Heidel, Institut für Geschichte der Medizin an
der Technischen Universität Dresden
http://www.dhmd.de/neu/index.php?id=77
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Veranstaltungshinweis
"Menschen mit Depression - erkennen und behandeln"
Informationsveranstaltung für Betroffene, Familienangehörige und
Interessierte, Sonnabend, 2.12.2006, 10.00 - 13.00 Uhr
Deutsches Hyienemuseum, Seiteneingang links
Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Unter der Schirmherrschaft des Sächsischen
Staatsministeriums für Soziales
Weiterführende Informationen: http://www.slfg.de
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IMPRESSUM
Lichtblick-Newsletter: Nachrichten aus Psychiatrie und Selbsthilfe (naps)
Hg: Familien-Selbsthilfe Psychiatrie Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LApK MV e.V.)
Henrik-Ibsen-Str. 20, 18106 Rostock, Tel./Fax 0381 - 72 20 25
Vereinsregister VR 1985 / Amtsgericht Rostock
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