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Lichtblick-Newsletter Nr. 215 vom 22.10.2007
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Lichtblick-Newsletter Nr. 215 vom 22.10.2007
Nachrichten aus Psychiatrie & Selbsthilfe (naps)
ISSN 1619-1927 (Deutsche Nationalbibliothek)
http://www.lichtblick-newsletter.de
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T H E M E N
1. "die story: Geschlossene Gesellschaft" (WDR)
2. Rebellion gegen die Verblödung der Gesellschaft
3. Neuer Trend: Lebensgefährliche "Kräuter"-Drogen
4. "Hochziehen und Ausspucken - oder wie man Sehnsucht stillt"
5. Pflegeanbieter dürfen nicht über Qualitätsmaßstäbe entscheiden
6. Diagnostik der Schizophrenie im Umbruch?
7. Schlafentzug zerstört die Dominanz der Logik über die Gefühle
8. Schauspielerin Weisgerber unterstützt Bipolar-Erkrankte
9. Projekt "Verrückt! Aber wohin?"
10. Letzte Meldung: Polizei stellt Ersatzdrogen sicher
11. Lichtblick Surftipp
Tabuthema Psychiatrie | Heute Abend! | 22:00 Uhr |
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[ 1 ] "die story: Geschlossene Gesellschaft" (WDR)
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Wiederholung am Dienstag, 23.10.2007, 10.00 Uhr
"Psychische Erkrankungen entwickeln sich zur Volkskrankheit. Kann
jeder von uns jederzeit "verrückt" werden? Was passiert dann?
Tabuthema Psychiatrie. Der Kamera ist diese Welt fast immer
verschlossen. Schizophrenie, Psychose, Borderline: Vieles ist an
diesen Krankheitsbildern noch unklar. Medikamentöse Therapien, die
bei dem einen anschlagen, sind beim anderen von heftigen
Nebenwirkungen begleitet. Oder die Alternative: kostenintensive
Betreuung, menschliche Zuwendung statt Medikamente. Viel wird
einfach ausprobiert. Beispiel: Das Isar-Amper-Klinikum in Haar. Über
ein halbes Jahr durften die story-Autoren Erika Haas und Richard
Unkmeir dort drehen.
die story beobachtet den Weg der Patienten von der Aufnahme bis zur
Entlassung, Unterbringung in weiterführenden Einrichtungen oder auch
die Wiederaufnahme - es gibt Patienten, die schon 120 Mal erneut den
Weg von der Notaufnahme in die geschlossene Abteilung gehen und dort
- auch - ihre Heimat finden.
die story-Autoren begleiten zum Beispiel eine gutbürgerliche Ehefrau
und Mutter, die nach der Geburt ihres ersten Kindes eine Psychose
bekommt. In der Therapie lernt sie, die Hintergründe ihrer Krankheit
zu verstehen. Außergewöhnliche Perspektiven und miterlebte
Patienten-Geschichten in der "Geschlossenen Gesellschaft". Ärzte und
Pfleger, die ihr gesamtes Berufsleben in der Psychiatrie verbringen.
Was ist normal, was verrückt?" (Quelle: WDR)
Bitte informieren Sie Ihre Kollegen, Freunde und Bekannten über den
Termin.
"die story: Geschlossene Gesellschaft" (WDR)
http://www.wdr.de/tv/diestory/index.phtml
Im Kino: "Free Rainer - dein Fernseher lügt" (ab 15.11.)
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[ 2 ] Rebellion gegen die Verblödung der Gesellschaft
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(naps). Nach seinem großen Erfolgsfilm "Die fetten Jahre sind
vorbei" entwirft Regisseur Hans Weingartner in "Free Rainer - dein
Fernseher lügt" (ab 15. November im Kino) die Utopie einer geistig
befreiten Gesellschaft. Erneut verbindet er dabei Humor und Drama.
Der TV-Produzent Rainer, furios gespielt von Moritz Bleibtreu, ist
ein Zampano des "Unterschichten-Fernsehens": Unaufhörlich koksend,
entwickelt er Shows der stumpfsten Sorte. Dann wird er von einem
jungen Mädchen angefahren, frontal und mit voller Absicht. Pegah
(gespielt von Elsa Sophie Gambard) will sich für den Tod eines
geliebten Menschen rächen, und Rainer begreift, dass er für
Einschaltquoten über Leichen gegangen ist. Ein paar Alpträume später
beschließt er, sein Leben zu ändern und macht sich auf einen
Guerilla-Feldzug gegen die quotenbesessene Unterhaltungsindustrie.
...
Der Trailer zu dem neuen Film von Hans Weingartner
http://www.freerainer.de oder
http://www.youtube.com/watch?v=9eO6R5un9Yk .
Disko-Szene
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[ 3 ] Neuer Trend: Lebensgefährliche "Kräuter"-Drogen
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München (ddp). Aus Pflanzen hergestellte, lebensgefährliche Drogen
verdrängen angeblich das synthetische Ecstasy. Das Magazin "Focus"
berichtete vorab, die aus Kräutern und Pflanzenextrakten
hergestellten Pillen würden vor allem im Internet gehandelt. Dort
werde mit positiven Wirkungen wie Euphorie geworben oder einer
Steigerung der Sinnlichkeit verbunden mit sexueller Stimulierung.
"Diese Stoffe sind der neue Trend in der Discoszene", sagte der
Sprecher des Zollkriminalamts in Köln, Wolfgang Schmitz, dem Blatt.
Die Einnahme der Pillen oder Kapseln mit den Namen Trance, Cloud 9,
Rave Energy oder Pulse sei meist straffrei.
Das Magazin schrieb, die Kräuterpillen seien oft gefährlicher als
die verbotenen synthetischen Drogen. In den USA seien bereits 17
Menschen nach der Einnahme von Herbal Ecstasy gestorben. Laut dem
Institut für Suchtforschung an der Universität in Innsbruck hätten
800 Drogenkonsumenten zum Teil schwerste Vergiftungen erlitten,
Nervenzusammenbrüche, Psychosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte
bekommen.
Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
versuche deshalb, die gefährlichen Pillen zu verbieten, schrieb das
Blatt. Der Wirkstoff M-CPP zum Beispiel unterliege seit März dem
Betäubungsmittelgesetz. Die Partydroge BZP solle demnächst verboten
werden. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing,
sagte dem Magazin: "M-CPP und BZP zeigen, dass wir in unseren
Anstrengungen gegen die Herstellung, den Handel und den Konsum von
Designerdrogen nicht nachlassen dürfen."
Z I T A T
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Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue
Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren,
sondern auch deren Schüler aussterben müssen. (Max Planck)
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Außergewöhnliches Theaterprojekt in Stralsund
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[ 4 ] "Hochziehen und Ausspucken - oder wie man Sehnsucht stillt"
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(naps). "Jugendliche auf dem Weg zum Glück, doch nur wenige finden
es. Auf der Suche nach Ersatz bietet unsere Gesellschaft vieles.
Mancher (Ersatz, d.R.) kann tödlich sein", heißt es in der
Ankündigung zum Theaterstück "Hochziehen und Ausspucken - oder wie
man Sehnsucht stillt". Premiere ist am 25.10.2007, 19.30 Uhr in der
Stralsunder Kulturkirche St. Jakobi (Studiobühne). Jugendliche aus
der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Physiotherapie des
Hanse-Klinikum Stralsund erzählen in einem beeindruckenden, lauten
und teilweise auch schmerzvollen Jugenddrama über die zerstörerische
Kraft von Drogen. Im Fokus stehen: Rausch und Alltag, Liebessehnsucht
und Liebesentzug, Schicksal und Selbstverantwortung, sozialer Druck
und der Anspruch auf Eigenständigkeit aus der Sicht gleichaltriger,
die vom Glück nicht getroffen wurden.
Unter der Schirmherrschaft des Ministers für Soziales und
Gesundheit, Erwin Sellering, stellt sich ein außergewöhnliches
Theaterprojekt vor. Stefan Hahn und Gerd Franz Triebenecker haben
ein Bühnenwerk in Zusammenarbeit mit Luisa Storch entwickelt, dass
von Suchtproblemen erzählt. Jugendliche der Stationen 61, 64 und 65
sowie der Tagesklinik sind in diese Theaterarbeit einbezogen. Dieses
Kooperationsprojekt der Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie mit
Trägern der Theaterarbeit (KdW), der Tanzarbeit (Performdance)
stellt die Perspektive der Jugendlichen in den Vordergrund.
Therapeutischer und Künstlerischer Ausdruck treffen sich. Insofern
dient es auch der Entstigmatisierung der von psychischer Problematik
betroffenen Kinder und Jugendlichen.
Termine: 25.10.07 - 19.30 Uhr (Premiere); 29.10.07 - 10.00 Uhr;
30.10.07 - 19.30 Uhr und 01.11.07 - 10.00 Uhr.
Kartenbestellung und Infos erhalten Sie unter Tel. 03831 - 309696,
Jacobikirche (Kulturkirche St. Jakobi), Jacobiturmstraße
18439 Stralsund.
Sozialverband verlangt Nachbesserungen bei Pflegereform
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[ 5 ] Pflegeanbieter dürfen nicht über Qualitätsmaßstäbe entscheiden
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Osnabrück (ddp). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat von der
Bundesregierung Nachbesserungen an der geplanten Pflegereform
verlangt. Er sehe die Reform insgesamt zwar positiv, allerdings
dürfe sie nicht das Ende der Bemühungen sein, sagte SoVD-Präsident
Adolf Bauer der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). "Es
müssen weitere Schritte folgen." So sei eine erhebliche
Schwachstelle der Reform, dass "nach wie vor die Interessen der
Pflegeheime über die der Pflegebedürftigen gestellt werden". Es
dürfe nicht sein, dass Pflegeanbieter bei der Entwicklung von
Qualitätsmaßstäben mitentscheiden; diese seien "nicht verhandelbar".
Bauer kritisierte auch, dass die Pflegeeinrichtungen bei der
Veröffentlichung der Prüfberichte mitwirken dürfen: "Man lässt ja
auch nicht den TÜV ein Auto prüfen und hinterher die Autohersteller
bestimmen, dass die Funktion der Bremsen aber aus dem
Wertungsmaßstab herausgenommen wird", betonte der Verbandspräsident.
Die geplante Herabsetzung des Prüfrhythmus für Pflegeheime von fünf
auf drei Jahre herabzusetzen, reicht nach Ansicht Bauers bei weitem
nicht aus.
::: TV-Tipp für Dienstag, 23.10.2007 (PHOENIX)
PHOENIX Runde: "Die Pflegereform - Ein Pflegefall?", 22:15 Uhr
http://www.phoenix.de/tv_programm/2007/10/23/3/1.1.htm
::: TV-Tipp für Mittwoch, 24.10.2007 (NDR-Fernsehen)
"Alarm im Pflegeheim - Wenn die Kontrolleure kommen", 22:30 Uhr
Wiederholung am 27.10.2007, 08.30 - 09.00 Uhr, NDR-Fernsehen
::: Dazu Infos, Diskussion im Forum Werner Schell (Rubrik: Forum)
http://www.wernerschell.de
Neue Möglichkeiten bildgebender Verfahren
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[ 6 ] Diagnostik der Schizophrenie im Umbruch?
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(naps). Das Kompetenznetz Schizophrenie beschäftigt sich in seiner
aktuellen Newsletter Ausgabe (Nr. 18) mit der Frage: "Können
hirnstrukturelle Auffälligkeiten bei erstmals schizophren Erkrankten
den Verlauf der Erkrankung vorhersagen?" Das Schwerpunktthema ist die
Bildgebung. Fachkreise aus Neurologie und Psychiatrie erwarten, dass
mittelfristig die Möglichkeiten bildgebender Verfahren, insbesondere
der fMRI (functional magnetic resonance imaging), die Diagnostik der
Schizophrenie entscheidend verändern werden. Durch fMRI-Aufnahmen
soll es möglich sein, Stoffwechselvorgänge, die aufgrund von
Aktivität entstehen, sichtbar zu machen.
::: Download-Seite
http://www.kompetenznetz-schizophrenie.de/rdkns/387.htm
Wissenschaftler:
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[ 7 ] Schlafentzug zerstört die Dominanz der Logik über die Gefühle
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Cambridge (ddp). Amerikanische Forscher haben entdeckt, warum
Menschen bei Schlafentzug häufig irrational reagieren: Das Gehirn
schaltet in eine Art urtümlichen Zustand um, in dem nicht mehr das
logische Denken dominiert, sondern das Gefühlszentrum. Dadurch
können Gefühle und mit Emotionen verbundene Bilder nicht mehr
richtig in einen Kontext eingeordnet werden, und die Reaktionen
beginnen unkontrolliert überzuschießen. Die Ergebnisse der Studie
zeigten, wie problematisch Schlafentzug vor allem dann ist, wenn
logische Entscheidungen getroffen werden müssen, wie beispielsweise
bei medizinischem Personal, erklären die Wissenschaftler um
Seung-Schik Yoo von der Harvard-Universität in Boston. Sie stellen
ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift «Current Biology» vor (Bd.
17, S. R877).
Für die Studie verzichteten 13 Freiwillige 35 Stunden lang auf
Schlaf, während zum Vergleich eine weitere Gruppe von 13 Teilnehmern
ihren normalen Schlafrhythmus beibehielt. Gegen Ende der Studiendauer
bekamen alle Probanden 100 Bilder mit Motiven gezeigt, die mit
Emotionen von neutral bis extrem belastend verbunden waren - wie
etwa Abbildungen von Kindern mit Krebstumoren oder verstümmelte
Leichen. Gleichzeitig bestimmten die Wissenschaftler mit Hilfe der
funktionalen Magnetresonanztomographie, welche Hirnregionen der
Testteilnehmer aktiv waren.
Die Reaktionen der müden Probanden unterschieden sich an zwei
Schlüsselstellen von denen der ausgeschlafenen, zeigte die
Auswertung: Zum einen provozierten die negativen Bilder in der
Amygdala, einem Teil des Gefühlszentrums, nach dem Schlafentzug eine
mehr als 60 Prozent höhere Aktivität als bei der Vergleichsgruppe.
Zum anderen fehlte bei den müden Teilnehmern eine Kopplung zwischen
der Amygdala und dem sogenannten präfrontalen Cortex, einer
Hirnregion, die für logisches Denken und die Bewertung von Gefühlen
zuständig ist. Stattdessen schien das Gefühlszentrum bei ihnen mit
einem Areal namens Locus coeruleus verbunden zu sein. Es gehört zu
den ältesten Teilen des Gehirns und steuert unter anderem den
Fluchtreflex bei einer akuten Bedrohung.
Der Schlafentzug verhindert demnach, dass der präfrontale Cortex und
damit das logische Denken die üblicherweise vorhandene Kontrolle über
das Gefühlszentrum behält, schließen die Wissenschaftler. Ohne diese
Steuerung reagiert die Amygdala über, was unter anderem die
überzogenen Gefühlsausbrüche junger Mütter nach durchwachten Nächten
erklären könne, sagen die Forscher. Zudem lassen die Ergebnisse den
Schluss zu, dass Schlaf nicht nur für die körperliche, sondern auch
für die emotionale Regeneration unverzichtbar ist - wahrscheinlich,
weil er die Verbindung zwischen Amygdala und präfrontalem Cortex
durch einen Neustart wieder in den Ausgangszustand versetzt.
Außerdem legten die Messungen nahe, dass die mit vielen psychischen
Krankheiten einhergehende Schlaflosigkeit nicht nur eine
Begleiterscheinung, sondern möglicherweise Teil des Problems sei,
betonen die Forscher.
Kölner Treff | WDR | 26. Oktober 2007 | 21:45 Uhr
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[ 8 ] Schauspielerin Weisgerber unterstützt Bipolar-Erkrankte
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(naps). Seit Ende der 1960er Jahre steht die Schauspielerin Eleonore
Weisgerber für Film und Fernsehen vor der Kamera - unter anderem für
die Serie "Praxis Bülowbogen", die ihr große Popularität
verschaffte. Daneben entdeckt sie für sich immer neue Aufgaben. Mit
über 50 Jahren begann sie, als Chansonette aufzutreten, und dieses
Jahr gründete sie die Stiftung "In Balance - Zentrum für bipolare
Störungen Berlin", die über manisch-depressive Erkrankungen
aufklären möchte. Über ihre persönlichen Gründe dafür spricht sie
beim "Kölner Treff", WDR Fernsehen, 21.45 - 23.00 Uhr.
::: Kölner Treff
http://www.wdr.de/tv/koelner_treff
::: Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)
http://www.dgbs.de
Seelische Erkrankung
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[ 9 ] Anti-Stigma-Projekt "Verrückt! Aber wohin?"
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(pm). Das von Christoph Medicus und Miriam Spies entworfene Projekt
"Verrückt! Aber wohin?" erlebt seine Premiere und Umsetzung vom 2.
bis 14. Dezember in Mainz. Dabei wird das Thema "Seelische
Erkrankung" in den unterschiedlichsten Kommunikationsformen wie
Theater, Performance, Ausstellung, Film, Vortrag und Diskussion
dargestellt. Dafür stehen die Räumlichkeiten des gemeinnützigen
Vereins PENG, Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und
Kommunikation in Mainz e.V. (www.pengland.de), in der
Reichklarastraße 2 - 4 zur Verfügung. Die Veranstalter wollen dieses
Thema aus den "Randbereichen des Alltags herausholen und ein Stück
weit entstigmatisieren".
::: Weiterführende Infos
www.wortkunstwerk.com
Letzte Meldung
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[ 10 ] Polizei stellt Ersatzdrogen sicher
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Leipzig (ddp-lsc). Der Leipziger Polizei ist ein Schlag gegen die
Drogenszene in der Stadt gelungen. Bei einer Ladendurchsuchung am
vergangenen Donnerstag stellten die Beamten 3710 Tabletten des
Medikaments Flunitrazepam sicher, wie die Polizei am Montag
mitteilte. Das Mittel wird von Ärzten zur Drogenersatztherapie
eingesetzt. Neben den Tablettenschachteln fanden die Ermittler in
dem kleinen Laden der 40 Jahre alten Frau auch zahlreiche
Mobiltelefone, Zigaretten sowie mehr als 14 000 Euro Bargeld. Die
Tatverdächtige hatte die Medikamente wahrscheinlich aus dem Ausland
bezogen.
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[ 11 ] Lichtblick Surftipp
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::: Familien-Selbsthilfe Psychiatrie startet Initiative zur
Vernetzung
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2604_07.html
::: Steigende Zahl von Klinikeinweisungen in MV wegen Kiffens
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2612_07.html
::: Ab 2008 gelten neue Rechengrößen für die Sozialversicherung
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2610_07.html
::: Kabinett beschließt Pflegereform - Ambulante Pflege wird gestärkt
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2609_07.html
::: MV: Patientenzahl in Krankenhäusern leicht gestiegen
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker2605_07.html
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IMPRESSUM
Lichtblick-Newsletter: Nachrichten aus Psychiatrie und Selbsthilfe (naps)
Hg: Familien-Selbsthilfe Psychiatrie Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LApK MV e.V.)
Henrik-Ibsen-Str. 20, 18106 Rostock, Tel./Fax 0381 - 72 20 25
Redaktion: Roland Hartig (ViSdP), Ulrike Schob, Charlotte Rose,
Thomas Greve, E-Mail: redaktion@lichtblick-newsletter.de
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