Vorsicht Seelenfänger!
Sekten, Psycho-Gruppen, "Spökenkieker" - Aufklärung tut Not
Expertin Ursula Caberta über Scientology & Co.
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Ins Thema "reingewachsen"
Firm in Sachen Scientology: Ursula Caberta, Jahrgang 1950. Von 1986 bis 1992 war die Diplomvolkswirtin SPD-Bürgerschaftsabgeordnete. Bereits Ende der 80er Jahre musste sich Ursula Caberta im Rahmen ihres Mandats mit Scientology befassen und ist quasi in die komplexe Thematik reingewachsen. |
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| Mittlerweile gilt Caberta, die seit 1992 die Arbeitsgruppe Scientology der Hamburger Innenbehörde leitet, bundesweit als Frau vom Fach. So fungierte sie z.B. in der Enquete-Kommission "Sogenannte Sekten und Psychogruppen" als Sachverständige. |
Text/Foto: Will-Bruhn
die Texter, Eppendorfer
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Einleitung
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Ein Schreckgespenst geht um: In jüngster Zeit werden immer wieder Vermutungen laut, dass die Scientologen mit ihrer antipsychiatrischen Ideologie versuchen würden, heimlich, still und leise Einfluss auf die Psychiatrie-Erfahrenen-Verbände zu nehmen. Zuständig für derartige Bestrebungen ist die Scientology-Tochter KVPM (Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e. V.). Was ist nun dran an solchen Befürchtungen? Eppendorfer-Autorin Christina Will-Bruhn sprach mit Scientology-Expertin Ursula Caberta über Einflüsse und Gefahren, die von Scientology und anderen Psycho-Gruppen ausgehen.
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Eppendorfer: Sekten, Psycho-Gruppen - was ist eigentlich was?
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Ursula Caberta: Religionswissenschaftlich gesehen ist eine Sekte eine Abspaltung einer anderen Religionsgemeinschaft. Allgemeinsprachlich aber werden unter Sekten irgendwelche dubiosen religiösen Gruppen verstanden. Also etwas, was mit Glauben und Religiosität zu tun hat.
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Eppendorfer: Und Scientology?
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Ursula Caberta: Scientology ist ganz klar keine Sekte, weil nicht religiös. Diese ganze Camouflage (Tarnung der Absichten) mit der Kirche ist nichts weiter, als Sand in die Augen zu streuen, um die Ziele zu verbergen. Scientology ist für mich eine politisch motivierte Organisation. Eppendorfer: Wie gerät man in die Fänge von Scientology? Ursula Caberta: Die meisten Menschen kommen über persönliche Kontakte mit dieser Gruppe in Berührung. Oft über eine der Teilorganisationen, von denen die KVPM ("Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte") eine ist. Oder über Schulungen in der Wirtschaft und über Kommunikationstraining. Und da sind wir dann auch gleich bei der Esoterik, bei all den Angeboten der verschiedenen Psycho-Gruppen.
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Eppendorfer: Wie groß ist das Heer der Psycho-Gruppen hierzulande?
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Ursula Caberta: In der Enquete-Kommission haben wir mal von 600 Psycho-Gruppen und sogenannten neu religiöse Gemeinschaften in Deutschland gesprochen. Eine klassische sind die Zeugen Jehovas. Neu religiös wird definiert: Die bestehen seit einer gewissen Zeit. Alles in allem ein hochkomplexes Thema.
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Dazu zählen ja auch die unzähligen Angebote aus dem Bereich der Esoterik
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Ursula Caberta: Solange die zur Selbsterfahrung dienenden okkulten Angebote wie etwa spielerisches Pendeln oder Kartenlegen nicht zum Lebensinhalt werden und jede Entscheidung davon abhängig gemacht wird, kann man sagen: Kümmert euch selbst drum. Die Übergänge aber sind oft fließend - von dem spielerischen Umgang mit Okkultem hin zu Flüchten in irgendwelche esoterischen Guru-Kreise der verschiedensten Ausprägungen.
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Eppendorfer: Wann wird es wirklich kritisch?
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Ursula Caberta: Für mich ist immer ein Kriterium, welche Methoden werden angewandt, was passiert mit dem Menschen? Und immer da, wo manipulative Techniken angewandt werden, also wo mit dem Menschen irgendetwas passiert, was er nicht durchschauen kann, da wirds kritisch. Bei dem in okkulten Esoterik-Kreisen verbreiteten Satz »Das kann man nicht erklären, das musst du erleben« - da leuchtet bei mir sofort die Alarmstufe Rot. Was man nicht erklären kann, muss man auch nicht erleben. Mitunter fragt man sich übrigens auch, was ist eigentlich in den Chefetagen der Wirtschaft los? Zunächst mal muss man natürlich gucken, warum wird überhaupt etwas in die Firma hineingeholt. Da besuchen Manager dann Outdoor-Seminare, bei denen sie dazu gebracht werden,von Bäumen zu springen. Eine Art Psycho-Training, bei dem viel mit Versagensängsten gespielt wird.
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Eppendorfer: Worin liegen die Gefahren solch manipulativer Psycho-Techniken?
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Ursula Caberta: Es gibt viele Personen und Gruppen, die die Menschen ausnutzen, ausbeuten, krank machen, in Abhängigkeit bringen und eben in der Extremform bei Scientology in eine politisch extremistische Bewegung ziehen.
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Welche ernst zu nehmenden Psycho-Gruppen gibt es sonst noch in Hamburg?
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Ursula Caberta: Als Hauptpunkt ist sicher die Transzendentale Meditation (TM) zu sehen. Die sind aus meiner Sicht auch nicht so harmlos, wie sie immer daherkommen. Sie haben ja auch einen politischen Anspruch - die Naturgesetz-Partei gehört zu TM. Und dann natürlich "Avatar", gegründet von dem Ex-Scientologen Harry Palmer. Grundlage für Avatar: sein Buch "Die Kunst, befreit zu werden".
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Eppendorfer: Wie siehts mit dem Zulauf zu solchen Psycho-Gruppen aus?
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Ursula Caberta: Bei Scientology stagniert das Ganze, weil einfach zu viel bekannt ist. In Hamburg hat die Organisation sogar eine Menge Leute verloren - dank der umfangreichen Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit und schließlich auch durch staatliche Maßnahmen wie die Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Aber der gesamte Esoterik-Bereich hat gewaltig zugenommen. Viele Menschen sind von irgendwelchen Techniken, Gruppen, Geistheilern und Spökenkiekern abhängiger, als wir denken. Das sieht man allein schon an dem Anstieg von Esoterik-Messen in den vergangenen zehn Jahren.
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Eppendorfer: Wer ist besonders gefährdet?
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Ursula Caberta: Alle - und in besonderem Maße die Leute, die meinen, mir kann das nicht passieren. Die stehen oft schon mit einem Bein drin.
Eppendorfer: Gilt das auch für Sie?
Ursula Caberta: Es gab Situationen in meinem Leben, wenn mir da Scientologen über den Weg gelaufen wären, wer weiß... Inzwischen bin ich immun.
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Eppendorfer: Scientology - eine straff organisierte Truppe...
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Ursula Caberta: Die Scientologen werden nach der Management-Theorie von L. Ron Hubbard geführt. Ob der wirtschaftliche Arm WISE, der Geheimdienst der Truppe (OSA) oder KVPM - sie alle haben einen politischen Auftrag.
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Eppendorfer: Wie lautet der bei KVPM?
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Ursula Caberta: Hubbard behauptet ja, dass alle Menschen, die nicht Scientology machen, verrückt sind. Er geht davon aus, dass die Psychiatrie der Kern des Bösen ist, dass viel Unheil in der Psychiatrie und in den Medikamenten liegen - er nennt sie Drogen. Und deshalb braucht man eine Kommission, die den Kampf gegen die Psychiatrie aufnimmt. Und die Menschen von böser Psycho-Manipulation befreit. Für mich ist KVPM einer der hauptideologischen politischen Arme der Scientology-Organsiation. Weil sie diese Kern-Ideolgogie unters Volk bringt - und zwar in einer Art und Weise, die die Menschen verunsichert. Da wird ein ganzer Berufszweig verunglimpft unter Missachtung sämtlicher wissenschaftlicher Erkenntnisse und Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte.
Eppendorfer: Wie das?
Ursula Caberta: Im Sommer 2001 fand in Berlin das "V. Internationale Russell Tribunal zur Lage der Menschenrechte" statt. Hatte ja mal ein sehr hohes Ansehen. Wenn ich aber höre, dass dort mehr oder weniger die Türen für Hubbards Ideologie und Kampagnen geöffnet werden, sind Zweifel an der Seriosität berechtigt. Hubbard behauptet ja auch, die Psychiatrie hat Hitler möglich gemacht. Und nun treffen sich Leute, die im Dritten Reich gequält worden sind, und diese Menschen werden nun von Scientology benutzt. Dabei ist die Ideologie Hubbards ebenso menschenverachtend wie andere totalitäre Ideen. Das Nichterkennen der Ziele bringt Menschen in ihren Bann und benutzt die, die schon mal Opfer waren und instrumentalisiert sie für ihren politischen Kampf.
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Muss man da nicht mehr aufklären, auch auf der Ebene von Selbsthilfe-Vereinen?
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Ursula Caberta: Es gibt immer wieder Leute, die wissen zwar das KVPM Scientology ist, sagen aber, das macht doch nichts, die kämpfen auch gegen die Missstände in der Psychiatrie. Erschreckend, wie leichtgläubig damit umgegangen wird.
Eppendorfer: Es tauchen immer wieder Gerüchte auf, dass einzelne Mitglieder der Psychiatrie-Erfahrenen-Verbände mit den Scientologen kooperieren. Was ist dran?
Ursula Caberta: Davon muss ich leider ausgehen. Wir sind bei Beratungsfällen auf Merkwürdigkeiten gestoßen. Zurückhaltend ausgedrückt fehlt diesen Leuten die Distanz zu den Ideologien von KVPM und damit zu Scientology.
Eppendorfer: Was will Scientology mit solcher "Verbandsarbeit" erreichen?
Ursula Caberta: Ein Ziel von Scientology ist es, die Ideologie in meinungsbestimmende Verbände reinzubringen. Da setzen sie natürlich richtig an. Haben sie erstmal einen Fuß drin in der Verbandsszene, können sie politischen Einfluss ausüben - über einzelne Personen oder über den ganzen Verband.
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Irgendwie scheint es, dass das Thema Scientology in den Medien verebbt ist.
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Ursula Caberta: Das ist so. Ist wohl nicht mehr sensationell genug. KVPM war eigentlich selten in den Medien. Das mag daran liegen, dass das Thema ein bisschen zäh ist und dass sich Journalisten nicht so gern an problematische Psychiatrie-Themen heranwagen.
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Ein weiteres SO-Projekt dient dem Drogenentzug. Agiert Narconon noch in Itzehoe?
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Ursula Caberta: Ich verstehe nicht, warum Schleswig-Holstein den Laden nicht schon längst dicht gemacht hat. In Bayern hat man das ziemlich schnell hingekriegt. Gerade was Narconon angeht, dürfte es relativ leicht fallen, weil dort erklärtermaßen Therapie-Heilkunde ausgeübt wird, mit einer Methode, die der Berliner Drogenbeauftragte schon Ende der 70-er Jahre als völlig abwegig bezeichnet hat. Nach einem Reinigungsprogramm, einem kalten Entzug landen die meisten als Hilfskräfte bei Scientology. Eine Droge wird durch eine andere ersetzt. Scientology schafft gezielt Abhängigkeiten von Menschen, die schließlich zum Rädchen im System Scientology werden. Zur Zeit zeichnet sich allerdings ab, dass Narconon in anderen Bundesländern auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten ist.
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Wie kann man Jugendliche vor Scientology und anderen Psycho-Gruppen schützen?
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Ursula Caberta: Der Schutz von Kindern und Jugendlichen beginnt bei den Erwachsenen. Wenn Eltern und Lehrer unsensibel für Gefahren sind, können sie Kinder und Jugendliche kaum schützen.
Eppendorfer: Und generell? Sie sagten ja, dass es wirklich jeden "erwischen" kann...
Ursula Caberta: Wichtig ist vor allem, dass man wachsam und kritisch bleibt. Die Menschen heutzutage schlucken viel zu leichtgläubig alles. Wenn man auf der Straße angesprochen wird, man soll einen Persönlichkeitstest machen, um mal die klassische Anbagger-Methode von Scientology zu nennen. Da muss es doch klicken!
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In Sachen Seminare: Wie schützt man sich vor bösen Überraschungen?
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Ursula Caberta: Wir haben eine Schutzerklärung entwickelt. Wer unsicher ist, kann sich die vom Anbieter unterschreiben lassen, bevor man einen Vertrag abschließt. Denn: Scientologen unterschreiben die Schutzerklärung nicht.
Eppendorfer: Wo bekommen Leute Rat und Hilfe, wenn sie aus irgendwelchen dubiosen Psycho-Gruppen aussteigen wollen?
Ursula Caberta: Natürlich bei uns. Und wenn wir bei einer Gruppe nicht fit sind, finden wir bundesweit jemanden, der sich auskennt. Aber auch die Beauftragten für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Nordelbischen Kirche stehen Betroffenen hilfreich zur Seite.
Eppendorfer: Mitunter brauchen ja auch Angehörige Rat.
Ursula Caberta: Auch für diese Menschen sind wir da. Oft ist es wichtig, dass jemand da ist, der ihnen zuhört. Häufig helfen sich Aussteiger auch gegenseitig beim Ausstieg, zum Beispiel bei der Job- und Wohnungssuche.
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Eppendorfer: Gibt es betreute Wohngruppen für Sektenopfer?
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Ursula Caberta: Ich kenne nur den Odenwälder Wohnhof in Leibenstadt. Ich denke aber, dass solche Einrichtungen nicht für jeden Aussteiger das Richtige sind. Generell bräuchten wir ein bundesweites Netzwerk der verschiedensten Angebote. Wo Leute ohne Scheuklappen sitzen, die den Menschen erstmal so annehmen wie er daherkommt und dann versuchen, ein individuelles Hilfskonzept aufzustellen.
Eppendorfer: Wir danken Ihnen für das Gespräch.
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Informationen, Rat & Hilfe
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Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres, Arbeitsgruppe Scientology, Ursula Caberta, Eiffestr. 664 B, 20537 Hamburg, Telefon: 040-4 28 86 64 18, E-Mail: fhhags@t-online.de, Internet: www.arbeitsgruppe-scientology.de. Wer sich gern weiter in die Thematik einlesen möchte, kann bei obiger Adresse folgende Bücher anfordern: Hrsg: Deutscher Bundestag, Referat Öffentlichkeitsarbeit: "Endbericht der Enquete-Kommission: Sogenannte Sekten und Psychogruppen - Neue religiöse und ideologische Gemeinschaften und Psychogruppen in der Bundesrepublik Deutschland", Bonn 1998 |
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Minhoff, Christoph, Minhoff, Martina: "Scientology - Irrgarten der Illusionen" |
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Beauftragte für Sekten und Weltanschauungsfragen der Nordelbischen, Ev.-Luth. Kirche für Hamburg und Schleswig-Holstein: Dr. Gabriele Lademann-Priemer und Jörg Möller, Feldbrunnenstraße 29, 20148 Hamburg, Telefon: 040-41 32 24 70, Fax: 040-41 32 24 18, E-Mail: NEK-Sektenberatung@gmx.de. |
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Sektenberatung Bremen e.V., Bernhard Brünjes, Postfach 101 543, 28015 Bremen, Telefon/Fax: 04205/1609. E-Mail: Bernhard.Bruenjes@t-online.de. |
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Umfangreiche Infos gibt es auch auf der Homepage des Dachverbands AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit, Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn, dem Vereine angehören, die sich kritisch mit Sekten, Kulten und dem Psychomarkt beschäftigen. Internet: www.AGPF.de oder Ingo Heinemann, Grabenstraße 1, 53579 Erpel, Tel: 02644-98013, Fax: 02644-980131, E-Mail: Ingo.Heinemann@t-online.de, Internet: www.Ingo-Heinemann.de. Der Jurist, der sich seit 1975 mit Scientology beschäftigt, ist Geschäftsführer von AGFP. |
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Odenwälder Wohnhof e.V., Pfarrsteige 6, 74740 Leibenstadt, Tel: 06291-646763, E-Mail: wohnhof@aol.com. Der Wohnhof in einem kleinen Dorf mitten im Odenwald hat Platz für insgesamt sechs Sekten-Aussteiger. Betreut werden die Betroffenen von wenigen Tagen bis zu einem halben Jahr. |
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(cwb)
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Januar 2002 |
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