Psychiater fordern Einrichtungen für nicht therapierbare Straftäter
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München (ddp). Gerichtspsychiater fordern dringend gesonderte Einrichtungen für nicht therapierbare Straftäter. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf den Arbeitskreis Forensische Psychiatrie berichtet, gelten zehn bis fünfzehn Prozent der auf Dauer in geschlossenen Abteilungen untergebrachten psychisch kranken Rechtsbrecher "als schwerst oder gar nicht therapierbar". Der Sprecher des Arbeitskreises, Klaus Leipziger, sagte dem Magazin, für diese 600 bis 900 Personen komme eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft nicht in Frage. Die Wiedereingliederung ist jedoch der Sinn des Maßregelvollzuges. Als Folge seien die Anstalten "völlig überlastet", kritisierte Leipziger. mri
(c) ddp (05.08.01)
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