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Saarbrücken (ddp-swe). Im Saarland sind nach Angaben des Sozialministeriums 25 000 Menschen an Demenz erkrankt. Die Gesellschaft stehe dabei in der Verantwortung, betroffene Menschen und deren Angehörigen nicht allein zu lassen, sagte Sozialminister Josef Hecken (CDU) am Montag in Saarbrücken.
Nach einer Studie des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim sei davon auszugehen, dass sich bundesweit die Zahl der Demenzerkrankten bis zum Jahr 2040 um 120 Prozent erhöht. Es sei daher notwendig, das Thema "aus der Tabuzone herauszuholen", forderte Hecken. Oftmals verblieben viele Demenzfälle in der "familiären Anonymität".
Derzeit seien bei den unter 70-Jährigen drei bis fünf Prozent betroffen, bei den 70 bis 80-Jährigen bereits zehn Prozent, bei den über 80-Jährigen jeder Dritte. Damit werde Demenz eine der größten Herausforderungen für das Gesundheitssystem.
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