|
|
Berlin/Düsseldorf (ddp-nrw). Die Akteure im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen wollen sich in den kommenden fünf Jahren verstärkt auf fünf Schwerpunktbereiche konzentrieren. Das Düsseldorfer Gesundheitsministerium verständigte sich mit der Landesgesundheitskonferenz darauf, vorrangig Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren, Krebs und Sucht zu bekämpfen, Rückenleiden zu minimieren sowie Depressionen zu erkennen und zu behandeln.
Die "NRW-Gesundheitsziele" seien ein wichtiger Kompass für die Gesundheitspolitik, betonte Landesgesundheitsministerin Birgit Fischer (SPD) am Montag bei der Vorstellung in Berlin. Bereits 1995 hatte die nordrhein-westfälische Landesgesundheitskonferenz für einen Zeitraum von zehn Jahren zehn vorrangige Gesundheitsziele verabschiedet. Daraus seien beispielsweise die "Konzertierte Aktion gegen Brustkrebs in NRW", die Landesinitiative "Leben ohne Qualm" und das "Landesprogramm gegen Sucht" hervorgegangen.
|
|