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Hamburg/Greifswald/Rostock (ddp-nrd). Die Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern sind einer Studie zufolge in punkto Forschung absolute Fliegengewichte. Im dritten Forschungsranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) landeten die Universitäten Greifswald und Rostock neben 16 weiteren Hochschulen auf dem letzten Platz. Spitzenreiter waren zwei Universitäten aus München, gefolgt von den Universitäten Bonn und Heidelberg. Für das am Mittwoch von der "Zeit" veröffentlichte Ranking wurden die Forschungsaktivitäten von 14 Fächern in den Geistes-, Wirtschafts-, Sozial-, Natur- und Ingenieurwissenschaften bewertet.
Laut Untersuchung verfügen die beiden Universitäten Greifswald und Rostock über keine einzige forschungsstarke Fakultät. Wichtige Kriterien für die Untersuchung waren die eingeworbenen Drittmittel sowie die Anzahl der Promotionen, Publikationen und Patentanmeldungen.
11 der 58 einbezogenen Universitäten belegen in mindestens der Hälfte der bewerteten Fächern Spitzenplätze. Mehr als die Hälfte der Hochschulen verfügt zumindest über eine forschungsstarke Fakultät. In der Schlussgruppe finden sich ohne ein einziges forschungsstarkes Fach 29 Prozent der Hochschulen. "An einigen Fachbereichen findet Forschung kaum noch statt", sagte CHE-Leiter Detlef Müller-Böling.
www.che-ranking.de
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