|
|
Dresden (ddp-lsc). Der Döbelner PDS-Landtagsabgeordnete Heiko Hilker warnt mit Blick auf anstehende Betriebskostenabrechnungen vor einer Benachteiligung der "Hartz IV"-Empfänger. "Noch ist offenbar ungeklärt, ob Bund, Länder, Kommunen oder die Betroffenen selbst die Nachzahlungs-Aufforderungen der Vermieter begleichen müssen", sagte Hilker der Nachrichtenagentur ddp in Dresden. Allein im Landkreis Döbeln könne die Summe bei möglicherweise 4000 betroffenen Haushalten und einer angenommenen Nachzahlung von durchschnittlich 200 Euro insgesamt 800 000 Euro betragen.
Hilker fordert deshalb von den jeweils zuständigen Trägern, die Rechnungen schnell und unkompliziert zu begleichen. "Für einige Wohnungsgesellschaften könnte dies sonst zum Problem werden", führte er zur Begründung an. Falls diese Mittel bisher nicht eingeplant seien, müssten sie von Bund und Ländern über einen entsprechenden Sonderfonds bereitgestellt werden.
|
|