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Hamburg (ddp). Die Gesundheitsreform der Bundesregierung hat nach einem Pressebericht zu einem deutlichen Rückgang bei Kinder-Vorsorgeuntersuchungen geführt. Wie die "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) vorab unter Berufung auf die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) berichtete, haben die Kinderärzte im vergangenen Jahr bundesweit 8,9 Prozent weniger Vorsorgebehandlungen durchgeführt als 2003. Dabei war der Rückgang in Ostdeutschland mit minus 11,7 Prozent besonders groß.
Als Ursache für den deutlichen Rückgang nannte die KKH dem Bericht zufolge die Einführung der Praxisgebühr im Januar 2004. Sie hätte dazu geführt, dass Eltern mit ihren Kindern seltener zur Vorsorge gingen, obwohl diese Untersuchungen auch weiterhin kostenlos sind.
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