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(naps). Philippinische Geistheiler bzw. angebliche philippinische Geistchirurgen sollen in der Lage sein, "mit bloßen Händen in den Körper des Patienten einzudringen, Energien zu materialisieren und herauszuziehen", heißt es in Kreisen der "Heiler"-Szene. "Tatsächlich geht es um vorgetäuschte Operationen ohne Geräte, also nur mit der Hand. Meist werden dann angeblich herausoperierte Innereien und blutige Hände vorgewiesen. Es werden die üblichen Taschenspieler-Tricks angewandt", berichtet die gemeinnützige Organisation AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn auf ihrer Internetseite.
Wie ein aktuelles Beispiel zeigt, boten zwei Philippinos und eine Deutsche Heilung durch Handauflegen in Österreich an. "Ihre meist verzweifelten Patienten entließen die 'Wunderärzte' als geheilt, kassierten jedoch - je nach Behandlungsintensität und Behandlungsdauer - zwischen 55 und 3500 Euro. Eine Weiterbehandlung mittels Telepathie wurde den 'Geheilten' versichert, ein Heilerfolg stellte sich zumeist nur im Kopf ein", heißt es dazu in einem Bericht "Neue Kärntner Tageszeitung" vom 1.3.05. Wie das Blatt weiter informiert, müsse sich das "medizinische Wunderteam" wegen gewerbsmäßigen Betrugs in zumindest 14 vollendeten und acht versuchten Fällen nächste Woche vor Gericht verantworten.
Nach AGPF-Informationen treten solche "Heiler" meist unter konspirativen Umständen auf. Dabei werden auch "Reisen zu Heilern auf den Philippinen" organisiert. Die AGPF nennt zwei Beispiele für Reiseveranstalter aus Mecklenburg-Vorpommern (Bad Doberan und Rostock). Verbraucherschützer raten selbstorganisierte "Therapeutischen Reisen" kritisch zu betrachten. Empfohlen wird eine Prüfung durch die Verbraucherzentrale oder sonstige Experten des Reiserechts. "In der Regel verstößt auch der Anbieter der Reise gegen das Heilmittelwerbegesetz", heißt es weiter.
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