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München (ddp-bay). Eine Tagesmutter aus München steht im Verdacht, einem Zweijährigen Antidepressiva verabreicht zu haben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, ergab eine Untersuchung von Urin- und Haarproben des Buben in einer Kinderklinik, dass er über einen längeren Zeitraum in hoher Dosis derartige Inhaltsstoffe zu sich genommen hat.
Nach Angaben der Mutter des Kindes war der Junge seit Mitte Oktober in der Obhut von Claudie H. Aufmerksam wurde die Mutter, als ihr Sohn nach den Aufenthalten bei der Tagesmutter apathisch gewirkt und ungewöhnlich viel gegessen habe. An den Wochenenden habe sich das Kind dagegen ganz normal verhalten. Als der Bub dann auch während der Nacht oft aufgewacht und fast hysterisch geschrieen habe, suchten die Eltern zunächst eine Kinderärztin und später eine Kinderklinik auf.
Nach Angaben der Mutter soll Claudia H. noch weitere sechs Kinder betreut haben. Die Polizei bittet nun betroffene Eltern, sich zu melden. Claudie H. beging der Polizei zufolge im Februar Selbstmord.
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