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Hamburg (ddp). Die Pubertät ist meist die schwierigste Zeit für Eltern und Kinder. "Du bist unausstehlich", schimpfen viele Mütter und Väter. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Geo" betreiben die Autoren Ursachenforschung und geben Tipps zum Umgang mit Teenagern.
Der amerikanische Hirnforscher Jay Giedd vom "National Institute of Mental Health" in Bethesda schätzt, dass sich das menschliche Hirn noch bis zum 25. Lebensjahr im Umbau befindet. Experten raten Erwachsenen daher, nachsichtig und verständnisvoll mit den Jugendlichen umzugehen.
Wie Giedd in dem Magazin erklärt, entwickelt sich das Gehirn in den Teenagerjahren weitaus dynamischer, als bisher vermutet. Das aufmüpfige und störrische Verhalten Pubertierender habe also nicht nur etwas mit den Hormonen und dem Abschied von der Kindheit, sondern auch mit Vorgängen im Gehirn zu tun.
Das Volumen nehme in der Zeit der Adoleszenz zu, erläutert der Forscher. So könnte es sein, dass sich Sprösslinge Aufforderungen Erwachsener widersetzen, weil sie die Welt und deren Signale anders bewerten. "Jugendliche denken nicht über die Konsequenzen ihres Tuns nach und handeln nach unserer Einschätzung impulsiver", sagt Deborah Yurgelun-Todd vom McLean-Hospital in Belmont, Massachusetts.
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