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Leipzig (ddp). Für Studiengänge mit einem bundesweiten Numerus clausus können die Universitäten jetzt 60 Prozent ihrer Studierenden selbst auswählen. Anwärter für das Medizinstudium an der Universität Leipzig müssen sich erstmals in Deutschland einem schriftlichen Test unterziehen.
An dem zweistündigen Studierfähigkeitstest werden am 29. August ab 13.00 Uhr etwa 350 Kandidaten teilnehmen. Die Aufgaben beinhalten drei Schwerpunkte: Textverständnis, quantitative und formale Probleme sowie Diagramme und Tabellen. Die Teilnehmer sollen zeigen, dass sie schlussfolgernd denken können, kreativ an Aufgabenlösungen herangehen und planvoll Fragen beantworten.
Neben dem Testergebnis findet die Abiturnote Berücksichtigung. Sie darf nicht schlechter als 1,4 sein. Auch eine eventuell vorhandene Ausbildung in einem medizinischen Beruf ist von Vorteil. Mit dem neuen Auswahlverfahren will die Medizinische Fakultät Interessenten aufnehmen, die seltener ihr Studium abbrechen und die Regelstudienzeit einhalten.
Weitere Informationen erteilt Christian Epp
Tel. 0341/9715920, E-Mail: Christian.Epp@medizin.uni-leipzig.de.
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