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Hannover (ddp). Der Schulbeginn ist für den Nachwuchs eine große Umstellung. Plötzlich muss er lange stillsitzen, sich an einen anderen Lebensrhythmus, die neue Umgebung und Mitschüler gewöhnen. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) Landesvertretung Niedersachsen leiden bereits zwei von drei Grundschulkindern unter Stress. Eltern könnten ihren Kindern helfen, wenn sie sich genügend Zeit für sie nehmen, sagen die Experten.
Kopfschmerzen, Bauchweh, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit könnten die Zeichen einer Überforderung sein. Andere Kinder reagierten hingegen aufgedreht, zappelig, aggressiv oder unkonzentriert. Generell sei es wichtig, dass Eltern lernen, diese Stresssignale auch als solche zu deuten.
Auslöser können Probleme mit dem Lehrer, zu hohe Leistungserwartungen oder Spannungen im Elternhaus sein. Auch Freizeitstress oder eine Reizüberflutung durch Computer und Fernseher könne die Kinder belasten. Die Eltern und Kinder sollten aber nicht nur lernen, dem Stress vorzubeugen, sondern auch mit ihm umzugehen, empfiehlt die TK.
Hilfreich sei es, sich genügend Zeit für die Kinder zu nehmen, beispielsweise gemeinsamen zu frühstücken. Förderlich sei es auch, wenn Junior nach der Schule Dampf ablassen dürfe und die Familie am Wochenende gemeinsam etwas unternehme. Ein stabiler Tagesrhythmus mit regelmäßigen, gesunden Mahlzeiten, festen Hausaufgabenzeiten und Einschlafritualen erleichtere Kindern ebenfalls den Alltag. Außerdem bräuchten Kinder genügend Zeit zum Toben.
Weitere Informationen zum Thema gibt die TK-Broschüre "Kinder und Stress". Sie kann im Internet unter www.tk-online.de heruntergeladen werden.
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