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Neubrandenburg (ddp-nrd). Selbsthilfegruppen gewinnen nach Ansicht von Sozialministerin Marianne Linke (Linkspartei.PDS) im Gesundheitswesen an Bedeutung. In Mecklenburg-Vorpommern, wo Schätzungen zufolge 100 000 Menschen mit Suchtproblemen leben, hätten die Gruppen eine enorm wichtige Funktion, sagte Linke am Samstag zum Abschluss der ersten Selbsthilfewoche in Neubrandenburg. Selbsthilfeorganisationen auch für kranke und behinderte Menschen bezeichnete sie als wichtige Partner im Gesundheitssystem.
Im Nordosten Deutschlands gibt es nach Angaben des Ministeriums rund 800 Selbsthilfegruppen. Deren Arbeit werde vom Land über die Selbsthilfekontaktstellen in Neubrandenburg, Stralsund, Schwerin, Rostock und Güstrow/Teterow mit jährlich rund 100 000 Euro gefördert.
www.selbsthilfe-mv.de
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