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München (ddp-bay). Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) kritisiert Schwarzarbeit in der häuslichen Pflege. Diese trage die Schuld daran, dass viele ambulante Pflegedienste im Freistaat um ihr Überleben kämpfen müssten, sagte Stewens der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagausgabe). Der Ministerin zufolge gibt es sogar Gerüchte, dass Arbeitsagenturen Schwarzarbeiter in die häusliche Pflege vermitteln. Stewens betonte: "Dem müssen wir nachgehen."
Gleichzeitig wies Stewens darauf hin, dass es angesichts der eklatanten Haushaltsdefizite von Bund, Ländern und Kommunen unrealistisch sei, vom Sparkurs "runterzukommen". "Wir müssen alle Einsparungen vornehmen", betonte die Ministerin hinsichtlich weiterer Kürzungen im nächsten Jahr. Gemeinsam mit den Trägern sozialer Einrichtungen habe man sich bemüht, Schwerpunkte zum Sparen zu setzen. Im Bereich der offenen Behindertenarbeit sei aber nichts eingespart worden.
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