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(naps). Am 12. Oktober erklärte Dr. Rudolf Igelmann "in aller Öffentlichkeit" seinen Austritt aus der "Initiative Sozialarbeit e.V. Schwerin". Er begründet diesen Schritt in einem offenen Brief damit, dass der Beschluss zur Palettenproduktion mit Behinderten "auf eine sehr opake Weise" zu Stande gekommen sei. Einfachste demokratische Regeln der Mitbestimmung seien mißachtet worden, so Dr. Ingelmann. Nach seiner Ansicht habe die Palettenproduktion - konkret: "solche mechanischen 'Arbeiten', zweckgerichtet nur auf den Gewinn - nichts mit Gemeinnützigkeit zu tun". Darüber hinaus löse "eine derartig stumpfsinnige und dumme Beschäftigung, die Behinderten wieder einmal zugemutet wird", so Ingelmann, "eine Kette von bösen Erinnerungen aus, die den dunkelsten Kapiteln unserer Psychiatriegeschichte entstammen".
In dem Brief bezeichnet er das Projekt Palettenproduktion in Schwerin und ein von einem Rostocker Träger vor einigen Jahren initiiertes Unternehmen als "Verirrung in der Sozialarbeit in M-V".
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Offener Brief von Dr. R. Igelmann
Antwort auf offenen Brief von Dr. Igelmann vom 12. Oktober 2005
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