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Übersicht "Meldung vom Tage" (November 2005) |
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Psychologenverband kritisiert Qualifikation von Führungskräften
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ddp
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Potsdam (ddp). Der Berufsverband Deutscher Psychologen hat die Qualifikation von Führungskräften in Wirtschaft und Verwaltung kritisiert. In Deutschland werde bei der Auswahl Wert auf die Fach- und nicht auf die Sozialkompetenz gelegt, sagte Vizepräsidentin Julia Scharnhorst am Rande des 23. Kongresses für Angewandte Psychologie am Freitag in Potsdam. Daher fühlten sich Topmanager oder Spitzenbeamte für das Wohl und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter nicht verantwortlich.
Der Psychologe Helmut Heyse forderte außerdem eine bessere Ausbildung von Schulleitern. In den Schulen sei oft nicht bekannt, dass viele Pädagogen unter mangelnder Kooperation sowie unter Hintergrundlärm in den Klassen litten. Das Durchschnittsalter von frühpensionierten Lehrern in Deutschland liege bei 58 Jahren.
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