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Stuttgart (ddp-bwb). Die Uni Stuttgart hat im Jahr 2001 gemessen an den Professorenstellen bundesweit die meisten Drittmittel eingeworben. Laut den am Montag veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts waren es 366 700 Euro je Professor. Die Uni Karlsruhe kam in dieser Rangliste mit 271 500 Euro je Professor auf den vierten Platz. Auf Platz zwei und drei kamen die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und die Medizinische Hochschule Hannover. Platz fünf belegte die Technische Universität München.
Die am meisten mit Drittmitteln bedachte Disziplin ist bundesweit die Humanmedizin (785,5 Millionen Euro), gefolgt von den Naturwissenschaften und Mathematik (760,9 Millionen Euro) sowie den Ingenieurwissenschaften (623,6 Millionen Euro). Die meisten Drittmittel stellte 2001 mit 943 Millionen Euro die Deutsche Forschungsgemeinschaft zur Verfügung, gefolgt von Privatunternehmen mit 832 Millionen und vom Bund mit 735 Millionen Euro.
Drittmitteleinnahmen gelten nach Angaben des Statistischen Landesamts international als Gradmesser für die Qualität der Forschung an einer Hochschule. Die Daten würden seit einigen Jahren auch in Deutschland stärker bei der Beurteilung von Universitätsleistungen heran gezogen.
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