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Hamburg (ddp). Der Sozialverband VdK lehnt die vorgesehenen Abschaffung von einmaligen Weihnachtsbeihilfen für Sozialhilfeempfänger, die in Altenheimen leben, strikt ab. "Gerade zu Weihnachten ist es herzlos, Hunderttausenden Alten und Kranken nicht mal eine geringe Weihnachtsbeihilfe zu lassen. Die Menschen haben doch sowieso fast nichts", sagte VdK-Präsident Walter Hirrlinger der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe) laut Vorabbericht. Der Bundesverband der Diakonie appellierte in diesem Zusammenhang dringend an die Sozialbehörden, die Leistung freiwillig zu zahlen.
Wie das Blatt unter Berufung auf das Bundessozialministerium schrieb, ist die Zahlung den Bundesländern als freiwillige Entscheidung überlassen. Bis zur Einführung der "Hartz"-Reformen bekamen Sozialhilfeempfänger üblicherweise rund 33 Euro als einmalige Leistung zu Weihnachten ausbezahlt. Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe und der Erhöhung der Regelsätze wurden solche Einmalleistungen gestrichen. Heimbewohner profitieren jedoch nicht von der Erhöhung der Regelsätze, weil sie weiter nur ein Taschengeld von rund 90 Euro ausbezahlt bekommen.
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