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Hamburg (ddp). Die Zeitarbeitsbranche fordert rasche Konsequenzen aus der Insolvenz des Arbeitsvermittlers Maatwerk. Die Vergabepraxis der Personal-Service-Agenturen in Deutschland bedürfe einiger Korrekturen, sagte der Vizepräsident des Bundesverbandes Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen, Enkerts, der Nachrichtenagentur ddp. So müssten echte "Marktkenner" ans Werk, die über die notwendige Infrastruktur und die erforderlichen Vertriebsstrukturen verfügten. Maatwerk habe "keine Ahnung von der Zeitarbeit" gehabt. Enkerts kritisierte, bisher habe die Bundesagentur für Arbeit bei den Anbietern "immer nur auf den Preis geschaut". Der deutsche Ableger des aus Holland stammenden Maatwerk habe zwar günstige Angebote vorgelegt. Wie es um die Wirtschaftlichkeit bestellt gewesen sei, könne man jedoch nun sehen, sagte Enkerts.
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