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| (OZ/ddp/naps). Karin Engelmann (Foto), Leiterin der Wismarer Friedhofsverwaltung, wurde zusammen mit weiteren Bürgern, die sich für das Gemeinwohl besonders eingesetzt haben, vom Bundespräsidenten zum Neujahrsempfang in das Berliner Schloss Bellevue eingeladen. Horst Köhler dankte der 62-Jährigen für ihren Einsatz im Verein Familien-Selbsthilfe-Psychiatrie der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. |
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Foto: Bundespräsidialamt 
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"Karin Engelmann hat sich um den gleichberechtigten Austausch zwischen Professionellen, Betroffenen und Angehörigen verdient gemacht", heißt es in der Begründung. Engelmann ist außerdem Mitglied der Besuchskommission "Psychiatrie" des Landes. Zudem ist sie seit 1997 Vorstandsmitglied des Landesverbandes und Mitglied der Selbsthilfegruppe in der Hansestadt Wismar.
Am 28. Februar gibt die engagierte Frau übrigens selbst einen Empfang und verabschiedet sich damit in den Ruhestand. Die gelernte Gartengestalterin leitet seit 1979 die Geschicke des Friedhofes, hat sich in dieser Zeit besonders für die Erhaltung der Friedhofs- und Bestattungskultur eingesetzt. Ein Grundsatz von Karin Engelmann: "Man sollte sich zu Lebzeiten gut überlegen, wie man bestattet werden will. Das sollte jeder eigenverantwortlich regeln." Karin Engelmann möchte sich auch weiterhin für den Friedhof der Hansestadt engagieren. So steht sie zum Beispiel für Führungen zur Verfügung. Ihre Nachfolgerin wird Henriett Baumann, die so wie ihre Amtsvorgängerin Gartengestaltung in Erfurt lernte. Die 36-Jährige, die in Beidendorf wohnt, wechselt vom Bauamt der Hansestadt zur Friedhofsverwaltung.
Vier weitere Frauen aus MV waren zu Gast bei Bundespräsident Horst Köhler und Frau Eva Luise. Lydia Barkhau aus Bad Doberan ist seit 45 Jahren im Blinden- und Sehschwachenverein aktiv. Christine Lichtwardt aus Anklam machte sich als Vorsitzende des Behindertenbeirates des Kreises Ostvorpommern einen Namen. Agnes Schwarz aus Neubrandenburg ist für ihr Engagement zugunsten der Lebensbedingungen gehörloser Menschen geehrt worden. Margit Wischnewski aus Gallentin ist Leiterin der Puppenbühne im Mecklenburgischen Staatstheater.
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Fotos: Roland Hartig
Dazu auch im Lichtblick (Archiv, 06.01.2007)
Bundespräsident empfängt Ursula Niemczak
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