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Dresden (ddp). Die kritische Finanzlage privater Haushalte nimmt zu. 2005 war bereits jeder neunte erwachsene Bundesbürger überschuldet, wie die in Dresden erscheinende "Sächsische Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet. Unter Berufung auf Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform schreibt das Blatt, dass im vergangenen Jahr 11,3 Prozent der Deutschen fällige Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen konnten. 2004 seien es noch 10,6 Prozent gewesen.
Die geringste Überschuldung weisen dem Bericht zufolge Bayern (7,6 Prozent) und Baden-Württemberg (8 Prozent) auf, gefolgt von Sachsen, das mit 9,5 Prozent besser steht, als die restlichen alten Bundesländer. Nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei verschlechtert sich die Finanzsituation von Privatpersonen kontinuierlich. 2005 hätten 98 400 Verbraucher Insolvenz beantragt - ein Viertel mehr als 2004.
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