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Übersicht "Meldung vom Tage" (Januar 2006) |
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Forensik-Klinik beginnt mit 49 Patienten ihre therapeutische Arbeit
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ddp
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Dortmund (ddp-nrw). Zwei Wochen nach der Eröffnung nimmt die forensische Klinik für psychisch kranke Straftäter in Dortmund-Aplerbeck ihre therapeutische Arbeit auf. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag in Münster mitteilte, wurden 49 Patienten aus dem überbelegten Westfälischen Zentrum in Lippstadt-Eickelborn nach Dortmund gebracht.
Die Wilfried-Rasch-Klinik bietet 54 Plätze für die Therapie und Sicherung von psychisch kranken Straftätern mit Psychosen und Persönlichkeitsstörungen. Die noch freien Plätze sollen nun nach und nach mit weiteren Patienten aus der Region Dortmund belegt werden.
Die Dortmunder Forensik-Klinik ist die erste von insgesamt sechs, die in den kommenden Jahren in Nordrhein-Westfalen eröffnet werden. Das Land plant weitere Einrichtungen in Duisburg, Essen, Köln, Herne und Münster. Rund 470 Plätze sollen dort geschaffen werden. Der Bau der Wilfried-Rasch-Klinik in Dortmund dauerte anderthalb Jahre und kostete rund 16 Millionen Euro.
Durch den Patienten-Transfer verringerte sich die Zahl der Forensik-Insassen in Lippstadt-Eickelborn auf 340. Als Übergangslösung gegen den "Belegungsdruck" war nach Angaben des LWL bereits Ende 2004 eine forensische Klinik in Rheine eröffnet worden. Dort können bis zu 84 Patienten behandelt werden.
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