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Potsdam (ddp-lbg). Brandenburg trennt sich von seinen vier Landeskliniken. Das Kabinett beschloss am Dienstag den Verkauf an private Betreiber. Wie Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) sagte, werden die Fachkliniken für Psychiatrie und Neurologie in Brandenburg/Havel, Lübben und Teupitz an die Asklepios Kliniken GmbH veräußert. Die Landesklinik Eberswalde gehe in die Trägerschaft der Eberswalder Sozial- und Gesundheits-Holding GmbH (ESGH) über. Für den zu den Kliniken gehörenden Maßregelvollzug behält das Land die Fachaufsicht. So entscheidet weiterhin das Land, wie mit psychisch kranken Straftätern zu verfahren ist.
Der Verkauf der Landeskliniken bringt dem Land Einnahmen in Höhe von 59,11 Millionen Euro. Die neuen Betreiber haben Investitionen von 42,3 Millionen Euro zugesagt. In den vier Einrichtungen sind derzeit rund 2300 Menschen beschäftigt. Beim Personal sollen keine Kürzungen erfolgen.
Dem Land lagen insgesamt 25 Angebote zur Übernahme der Landeskliniken vor. Die Asklepios Kliniken GmbH gehört den Angaben zufolge mit mehr als 90 Kliniken und Einrichtungen, 33 000 Beschäftigten und einem Umsatz von 1,9 Milliarden Euro zu den größten Krankenhauskonzernen in Deutschland. Die Gesellschaft ist in Brandenburg bereits als Träger der Fachklinik Birkenwerder bekannt. Dort sitzt auch eine der beiden Konzernzentralen. Zur ESGH gehören unter anderem das Werner-Forßmann-Krankenhaus Eberswalde, das Gesundheitszentrum Eberswalde und der Ambulante Pflegedienst Eberswalde.
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