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Dortmund (ddp-nrw). Die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow fordert Behörden und öffentliche Einrichtungen auf, engeren Kontakt mit Behindertenorganisationen und -verbänden zu halten. "Dies ist ein wichtiger Schritt, um die im Behindertengleichstellungsgesetz des Landes geforderte umfassende Barrierefreiheit zu erreichen", sagte Gemkow am Samstag auf der Delegiertentagung des Landesbehindertenrates NRW in Dortmund.
Gemkow erinnerte daran, dass das Behindertengleichstellungsgesetz alle Dienststellen und Behörden des Landes und der Kommunen sowie öffentliche Einrichtungen und sonstige Körperschaften verpflichte, eng mit den Selbstvertretungen behinderter Menschen zusammenzuarbeiten. "Teilhabe beginnt für mich da, wo die Stimme der Betroffenen ernst genommen wird", hob Gemkow hervor.
Sie würdigte gleichzeitig die bisherige Arbeit des Landesbehindertenrates. Er vertrete als Spitzenverband der Behinderten-Selbsthilfe in NRW wirkungsvoll die Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen gegenüber Politik und Gesellschaft. Dass Nordrhein-Westfalen heute über einen so guten Standard in der Behindertenarbeit verfüge, sei auch dem hartnäckigen und zielstrebigen Wirken der Selbsthilfeverbände zu verdanken.
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