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Potsdam (ddp-lbg). Die brandenburgische CDU warnt vor einer überstürzten Einführung der "elektronischen Gesundheitskarte". Wie der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Peter Wagner, am Montag betonte, sollten "entsprechende Warnungen der Krankenkassen ernst genommen werden".
"Ich sehe die Gefahr eines erleichterten Datenmissbrauchs", sagte Wagner, der als Kinderarzt eine Praxis in Kleinmachnow betreibt. Der Zugriff auf Patientendaten wäre "unter Umständen unkontrolliert möglich". Mit Sorge betrachte er das Ziel, auf den Chipkarten große Mengen an Daten zu speichern, unter anderem über ärztliche Verordnungen und medizinische Leistungen. Ohnehin könne das System nur mit Einverständnis des Patienten funktionieren, fügte Wagner hinzu. Eine überstürzte Einführung sei kontraproduktiv, weil sie "Ängste und Verunsicherung" schaffe.
Die "elektronische Gesundheitskarte" soll die Bürokratie im Gesundheitswesen verringern. Sie soll ein Foto enthalten und die elektronische Übermittlung ärztlicher Verordnungen, Rezepte und medizinischer Leistungen erlauben.
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