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München (ddp). Die Kunden der Privaten Krankenkassen beschweren sich immer häufiger über ihre Versicherungen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" vorab berichtete, stiegen die Beschwerden beim Ombudsmann für Private Kranken- und Pflegeversicherungen von 2004 bis 2005 um 12,6 Prozent auf 2956 Beschwerden. Der Ombudsmann schlichtet kostenlos bei Streit mit der Versicherung.
Für den Anstieg machte Ombudsmann Arno Surminski die Versicherer verantwortlich, die restriktiver abrechneten als früher. "Das führt notwendigerweise zu Konflikten", sagte er. Dem Magazin zufolge monierten die Kunden in 45 Prozent der Fälle, dass ihre Versicherung Arztrechnungen ganz oder teilweise nicht übernehmen will. Entweder erkennen die Unternehmen die vom Arzt abgerechnete Gebühr nicht an oder erklären die Behandlung für medizinisch nicht notwendig. Kann der Kunde weder seiner Versicherung noch seinem Arzt einen Fehler nachweisen, bleibt er auf den Kosten sitzen.
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