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Hamburg (ddp). Viele Kinder und Jugendliche vertrauen ihre Erlebnisse und Gedanken einem Tagebuch an. Für Eltern sind diese Schriften tabu. «Kinder müssen darauf vertrauen können, dass ihre Intimsphäre unangetastet bleibt», sagt der Psychologe Michael Thiel dem Hamburger Magazin «Familie&Co».
Nur wenn es Hinweise auf eine ernsthafte Gefährdung gebe, etwa Selbstmordgedanken oder Drogen, könne ein Blick ins Tagebuch erwogen werden. Eltern sollten diesen Schritt jedoch erst unternehmen, wenn Gespräche mit dem Kind, Freunden oder dem Lehrer nicht geholfen haben, betont Thiel.
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