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Mainz (ddp-swe). Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat eine landesweiten Kampagne für mehr Verständnis im Umgang mit Demenzkranken und deren Angehörigen gestartet. In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) sollen Betroffene und Angehörige an 24 regionalen Aktionstagen über Hintergründe und Folgen von Demenzerkrankungen informiert werden, wie die LZG am Montag mitteilte. Dabei werden auch Hilfsangebote sowie aktuelle Therapiemöglichkeiten vorgestellt.
An Vortragsabenden werden zudem Hintergrundinformationen zur Demenzerkrankung durch ausgewählte Fachreferenten angeboten und durch Diskussionen und Erörterungen persönlicher Fragen ergänzt, erläuterte LZG-Geschäftsführer Jupp Arldt bei der Auftaktveranstaltung in Mainz. Ein wichtiges Ziel der Kampagne sei es auch, mehr Verständnis für die überwiegend selbst pflegenden Angehörigen zu wecken, fügte Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD) als Schirmherrin der Kampagne hinzu.
In Rheinland-Pfalz leben nach Angaben der LZG etwa 49 000 Menschen mit Demenzerkrankungen, jährlich treten 11 000 neue Fälle auf. Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, die Alzheimer-Krankheit ihre häufigste Form. Typische Symptome sind eine veränderte Wahrnehmung und Gedächtnisstörungen. Die aktuellen Termine der Demenzkampagne sind unter http://www.demenz-rlp.de abrufbar.
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