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ROSTOCK
Am 3. Februar 2004 gründete sich in Rostock-Reutershagen die Selbsthilfegruppe "Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung". Gerade der Ausbruch einer psychischen Erkrankung verändert nicht nur die Lebensplanung des Betroffenen tiefgreifend, auch die Angehörigen stehen vor einer äußerst schwierigen Situation: "Sie müssen verstehen, dass es sich um eine Krankheit handelt und müssen sich mit Schuldzuweisungen auseinandersetzen. Aber auch auf das Unverständnis des Umfeldes sowie auf eingeschränkte soziale und Freizeitaktivitäten müssen sich die Angehörigen einstellen", so die Initiatorin Ulrike Schob, Vorsitzende des Landesverbandes M-V der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. (LApK).
In diesem Gesprächskreis können die Angehörigen über ihre Probleme sprechen. Besonders sollen sie hier Entlastung und Stabilisierung erfahren. Mit dem Rückhalt der Gruppe können sie auch Veränderungen einfordern. Die Initiatoren sind der Ansicht, dass die Summe der Erfahrungen aus über einem Jahrzehnt der Angehörigenbewegung in Mecklenburg-Vorpommern helfen kann, mit den Auswirkungen der Krankheit im Alltag der Familie besser zurechtzukommen. Die offenen Treffen des Gesprächskreises finden ab 6. April 2004 jeden ersten Dienstag im Monat von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr in den Räumen der Selbsthilfekontaktstelle im Netzwerk e.V., Reuterpassage, 18069 Rostock, Goerdelerstr. 50 statt. Kontakt: Familien-Selbsthilfe Psychiatrie, LApK M-V e.V., Henrik-Ibsen-Str. 20, 18106 Rostock, Tel/Fax: 0381 - 72 20 25.
BAD DOBERAN
Am Mittwoch, den 07.04.04 lädt der Landesverband der Angehörigen und Freunde psychisch Kranker e.V. zu einer Sprechstunde "Nöte und Sorgen, die Angehörige und Freunde psychisch Kranker bewegen" ein. Ratsuchende können ihre Anliegen und Wünsche zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr der Vorsitzenden Ulrike Schob in der Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen des Diakonischen Werkes im nördlichen Mecklenburg gGmbH "de Bark", Goethestr. 3, in Bad Doberan, vortragen. Als Gast wird der Leiter des Psychiatrischen Dienstes Dr. Polack erwartet. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, sich telefonisch beim LApK anzumelden: Tel/Fax: 0381 - 72 20 25.
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