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Stralsund (ddp-nrd). Die Ärzte und Psychologen des Hanse-Klinikums Stralsund treten nach Angaben des Marburger Bundes am Mittwoch in einen dreistündigen Warnstreik. Mit der zeitlich befristeten Arbeitsniederlegung solle Druck auf die Geschäftsführung ausgeübt werden, um eine Gehaltsanpassung an die Abschlüsse des öffentlichen Dienstes zum 1. September zu erreichen, sagte der Landesgeschäftsführer der Ärztegewerkschaft, Jörg-Peter Vandrey, am Dienstag in Rostock. Gute Arbeit für die Menschen in einer überaus erfolgreichen Klinik müsse auch marktüblich entlohnt werden.
Ein Notdienst zur Versorgung akuter Notfälle ist den Angaben zufolge in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr gewährleistet. Routineuntersuchungen und - operationen würden während des Warnstreiks nicht durchgeführt.
Die Entlohnung der Ärzte und Psychologen erfolgt nach Vandreys Angaben zum großen Teil entweder auf der Basis untertariflicher Einzelverträge oder auf der Basis des Bundes-Angestelltentarifvertrages (BAT) mit Stand 1999.
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