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Baierbrunn (ddp). Eisenpräparate sollten nicht mit gerbstoffhaltigen Getränken heruntergeschluckt werden. «Dazu zählen insbesondere Tee und Kaffee, aber auch Rotwein», erläutert der Leiter der Eisenstoffwechsel-Ambulanz am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Peter Nielsen, im Gesundheitsmagazin «Apotheken-Umschau». Solche Getränke behinderten die Aufnahme des Eisens aus dem Darm. Dieselbe Wirkung besitzen nach Angaben des Mediziners bestimmte cholesterinsenkende Medikamente und säurebindende Mittel gegen Sodbrennen und Magenbeschwerden.
Zugleich warnt der Experte davor, chronische Müdigkeit oder mangelnde Leistungsfähigkeit leichtfertig in Selbstdiagnose auf Eisenmangel zurückzuführen. Mögliche Zusammenhänge sollten auf jeden Fall von einem Arzt abgeklärt werden, rät Nielsen.
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