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Hamburg/Schwerin (ddp-nrd). Apotheker in Mecklenburg-Vorpommern machen heute mit einem Protest-Notdienst auf die Folgen der Gesundheitsreform aufmerksam. Viele Angestellte werden an einer Demonstration in Hamburg teilnehmen, zu der insgesamt rund 10 000 Apotheker aus ganz Norddeutschland erwartet werden. Patienten müssten sich auf Wartezeiten einrichten, kündigte die Hamburger Apothekerkammer an.
Der Notdienst sei "ein Signal, was die Versicherten erwartet, wenn die Politik ihren Reformkurs beibehält", sagte Hamburgs Kammerpräsident Töbing. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es knapp 400 Apotheken, von denen gerade die kleineren mit Einbußen wegen der angekündigten Arzneimittel-Einsparungen rechnen.
Die Kundgebung in Hamburg setzt die bundesweite Reihe von Protestaktionen der Apotheker gegen die Gesundheitsreform fort. Zuvor fanden bereits in Leipzig, München und Düsseldorf Demonstrationen statt.
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