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Hamburg (ddp). Zu große Mutterliebe kann für Jungen schädlich sein. Wenn Mütter zu sehr klammern, haben Söhne kaum eine Chance auf eine eigene Identitätsentwicklung, wie das Hamburger Magazin «Familie&Co.» berichtet. Dabei sei der Wunsch, den Sohn zu verwöhnen, nicht generell ein Fehler. Solange das Kind klein sei, werde dieses enge Umsorgen gebraucht. Nach Experteneinschätzung ist es aber problematisch, wenn sich Mütter auch während der Pubertät ihrer Söhne für diese aufopfern und dafür viel Aufmerksamkeit erwarten.
Den Angaben zufolge sollten Mütter ihre Söhne auch nicht als Ersatzpartner sehen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Jungen später Probleme mit Frauen haben. Ein Anzeichen für eine zu starke Umklammerung könne beispielsweise sein, wenn ein 15-Jähriger mehr Zeit mit Mama verbringe als mit Freunden. Jungs brauchen den Angaben zufolge vielmehr männliche Vorbilder. Dies könnten Freunde, der Vater, aber auch der Onkel oder Lehrer sein.
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