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München. Der Verfassungsschutz hat vor einer neuen Rekrutierung islamistischer Attentäter in Deutschland gewarnt. Psychisch kranke Patienten muslimischen Glaubens würden gezielt mit Hilfe von Vormundschaften angeworben, berichtet heute das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf Erkenntnisse des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz. Die islamistische Missionsbewegung Jamaat al-Tabligh spähe Fachkliniken gezielt nach muslimischen Patienten aus, die nach einem gescheiterten Selbstmordversuch in ärztlicher Behandlung seien. So habe sich kürzlich ein angeblich streng gläubiger Türke in München um die Vormundschaft eines geistig verwirrten Syrers bemüht, der im Bezirkskrankenhaus Haar bei München behandelt werde. Ein Verfassungsschützer sagte zu FOCUS, die umworben Patienten könnten nach einer Gehirnwäsche womöglich später weltweit als Selbstmordattentäter eingesetzt werden. Die ursprünglich aus Zentralasien stammende Gruppierung Jamaat al-Tabligh gewinnt in Deutschland zunehmend Anhänger und hat laut FOCUS allein in Bayern 120 Mitglieder.
(K U R Z F A S S U N G , © by FOCUS Magazin-Verlag GmbH)
http://focus.msn.de/F/FM/FMB/FMBA/fmba.htm?snr=4196
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