|
|
Wiesbaden (ddp). Die Wahl zum "Wort des Jahres" hat eine rund 30-jährige Tradition. Erstmals 1971 gekürt, wählt die Gesellschaft für deutsche Sprache damit seit 1977 kontinuierlich Begriffe aus, die die öffentliche Diskussion des jeweiligen Jahres besonders bestimmt haben. Zum "Wort des Jahres" wählten die Sprachpfleger jeweils:
2004: Hartz IV
2003: Das alte Europa
2002: Teuro
2001: Der 11. September
2000: Schwarzgeldaffäre
1999: Millennium
1998: Rot-Grün
1997: Reformstau
1996: Sparpaket
1995: Multimedia
1994: Superwahljahr
1993: Sozialabbau
1992: Politikverdrossenheit
1991: Besserwessi
1990: Die neuen Bundesländer
1989: Reisefreiheit
1988: Gesundheitsreform
1987: Aids, Kondom
1986: Tschernobyl
1985: Glykol
1984: Umweltauto
1983: Heißer Herbst
1982: Ellenbogengesellschaft
1981: Nulllösung
1980: Rasterfahndung
1979: Holocaust
1978: Konspirative Wohnung
1977: Szene
1971: Aufmüpfig
Gesellschaft für deutsche Sprache
http://www.gfds.de
|
|