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Potsdam (ddp-lbg). Die Zulassung aktiver Sterbehilfe wird von der brandenburgischen Landesregierung entschieden abgelehnt. Wie Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte, gilt das auch für ärztlich unterstützten Selbstmord. Ein solches Verhalten sei "mit dem Grundsatz der Unverfügbarkeit menschlichen Lebens nicht vereinbar".
Im Frühjahr hatten Bundestagsabgeordnete verschiedener Fraktionen eine Initiative für Sterbehilfe ins Parlament eingebracht. Ziegler zufolge setzt sich die Landesregierung nachdrücklich für alle Maßnahmen ein, die auf eine Verbesserung der Sterbebegeleitung und der schmerzlindernden Behandlung abzielt. Bei der Aus- und Weiterbildung von Pflege- und Medizinberufen sollte das gezielt berücksichtigt werden.
Zu dieser Strategie gehörten die Schmerztherapie als Bestandteil der Betreuung, die Verbesserung der häuslichen Pflege und die Einbeziehung von Angehörigen, Freunden und Nachbarn in die Sterbebegleitung. Ziel sei es, dass jeder Mensch bis zum Lebensende möglichst selbstbestimmt und schmerzfrei leben könne und dies in einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit, betonte Ziegler.
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