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Hamburg (ddp). Knapp ein Jahr nach dem Start der Gesundheitsreform weigern sich immer noch viele Patienten, die Praxisgebühr von zehn Euro beim Arzt zu bezahlen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV). Demnach haben seit Jahresbeginn bundesweit rund 350 000 gesetzlich Krankenversicherte die Gebühr beim Praxisbesuch oder im Krankenhaus nicht gezahlt.
Nach Angaben der KBV hätten Patienten in einigen Fällen trotz Mahnungen ihre Schulden bisher nicht beglichen. Erste Gerichtsprozesse gegen säumige Zahler seien deshalb in den vergangenen Wochen angelaufen.
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