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Berlin (ddp). Rund 4,7 Millionen gesetzlich Krankenversicherte sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums derzeit von Zuzahlungen befreit. Wie ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin sagte, fielen bis Ende Oktober allein rund 4,3 Millionen Fälle unter die neue Chronikerregelung. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) werte dies als Beleg für eine gerechte Gesundheitsreform. Im Einzelfall seien die Neuerungen zwar mit Härten verbunden, aber zugleich sozialvertretbar abgefedert.
Seit Jahresbeginn gelten die neuen Zuzahlungsgrenzen. Danach müssen Versicherte maximal zwei Prozent ihres Brutto-Jahreseinkommens für Praxisgebühr, Krankenhaus- und Medikamenten-Zuzahlungen ausgeben. Für chronisch Kranke liegt diese Grenze bei einem Prozent.
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