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Stuttgart (ddp-bwb). In Baden-Württemberg ist die Zahl der Menschen mit schwerer Behinderung gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Stuttgart mitteilte, lebten Ende 2003 im Land rund 691 000 Schwerbehinderte. Bei der vorherigen Erhebung 2001 waren es knapp 9000 Personen weniger.
Bezogen auf die Gesamtbevölkerung ist der Anteil der Schwerbehinderten der Statistik zufolge mit 6,5 Prozent aber konstant geblieben. Betroffen sind nach wie vor vor allem ältere Menschen: Fast die Hälfte der Schwerbehinderten ist mindestens 65 Jahre alt. Der Anteil junger Menschen unter 15 Jahren, die unter einer Schwerbehinderung leiden, ist dagegen sehr gering.
Grundsätzlich tritt eine Schwerbehinderung häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Während 7,2 Prozent aller Männer als schwerbehindert gelten, sind es bei den Frauen nur 5,7 Prozent. Häufigste Ursache für eine schwere Behinderung sind allgemeine Krankheiten mit einem Anteil von fast 90 Prozent. Nur in vier Prozent aller Fälle handelt es sich um angeborene Behinderungen. Als schwerbehindert gelten Menschen mit einem Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent.
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