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Düsseldorf (ddp). Zum Weihnachtsfest stellt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) eine gute Nachricht für Pflegekräfte in Aussicht. "Wir müssen auf Dauer die Menschen für diesen schweren Beruf angemessen bezahlen", sagte Schmidt der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Deshalb müssten die Leistungen dynamisiert werden. In der zweiten Hälfte des nächsten Jahres werde sie Vorschläge für eine Reform der Pflegeversicherung vorlegen, die auch auf notwendige Veränderungen einer "Gesellschaft des längeren Lebens" eingehe.
"Das ganze System muss entbürokratisiert werden", kündigte Schmidt an. Überspitzt gesagt könne man heute den Eindruck haben, dass bei einer Wohngemeinschaft für Seniorinnen und Senioren höhere Anforderung an die Sicherheit gestellt werden als bei einem Kraftwerk. Es werde in der Reform auch darum gehen, die besonderen Aspekte von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz aufzugreifen. Zudem wolle sie das Prinzip "ambulant vor stationär" stärken. Die Pflegeversicherung werde jedoch auch nach der Reform eine ergänzende Versicherung bleiben. "Eine Vollversicherung als eine Art Erbenschutzprogamm kann niemand finanzieren", sagte Schmidt.
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