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Übersicht "Meldung vom Tage" (Januar 2005) |
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13.01.05
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Bayern zahlte 2004 rund 81,8 Millionen Euro Unterhaltsvorschuss
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ddp
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München (ddp-bay). Im vergangenen Jahr sind in Bayern insgesamt 81,8 Millionen Euro als Unterhaltsvorschuss ausbezahlt worden. "Diese Leistungen sind eine unverzichtbare familienpolitische Hilfeleistung für Alleinerziehende", sagte Familienministerin Christa Stewens (CSU) am Donnerstag in München. 25,7 Millionen Euro der Vorschüsse konnten zurückgefordert werden. Das entspricht einer Rückholquote von 31,4 Prozent. Damit stehen die bayerischen Kommunen den Angaben Stewens zufolge im Bundesvergleich seit Jahren an der Spitze. "Der Bundesdurchschnitt lag im Jahr 2003 lediglich bei 20,8 Prozent", teilte Stewens mit.
Ausschlaggebend für die hohe bayerische Rückholquote seien die stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die gute Arbeitsmarktsituation in Bayern, sagte Stewens. Sie betonte: "Schließlich ist nur dort, wo die Unterhaltsschuldner finanziell in der Lage sind, Unterhalt zu zahlen, auch etwas zu holen". Zudem ermittelten die bayerischen Kommunen den Wohnsitz des Unterhaltsschuldners sowie dessen Leistungsfähigkeit mit großer Sorgfalt, fügte die Ministerin hinzu.
Der Unterhaltsvorschuss wird höchstens bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes und maximal für 72 Monate von den Jugendämtern ausgezahlt. Seit 1. Juli 2003 beträgt er bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres des Kindes monatlich 122 Euro, danach 164 Euro.
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