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Hannover (ots) - Die Kaufmännische Krankenkasse - KKH erstattet bereits seit Jahresbeginn die Praxisgebühr. Chronisch Kranke, die sich in einem Disease Management Programm (DMP) eingeschrieben haben, erhalten als Ersatz für ihre Auslagen pauschal 40 Euro erstattet. "Diese Summe entspricht der jährlichen Praxisgebühr", sagte Rudolf Hauke, Mitglied des KKH-Vorstands, heute in Hannover. Die Kasse prüft, in den kommenden Monaten diese Regelung für alle Versicherten auszuweiten.
Patienten, die zuerst einen von der Krankenkasse bestimmten Arzt aufsuchen, könnte die Praxisgebühr erlassen werden. Mediziner, die bei diesem Hausarztmodell mitmachen wollen, müssen allerdings bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. So sollen sie ihr besonderes medizinisches Know-how nachweisen, damit sie als Lotsen die Patienten auch sinnvoll durch das Gesundheitssystem schleusen können. "Als echter Lotse muss der Hausarzt immer auf dem neuesten Stand der medizinischen und leitliniengestützten Behandlungsmethoden sein. Wir fordern von ihm viel mehr, als die Fähigkeit, einen Überweisungsschein zum Facharzt auszufüllen", sagte Hauke. In den kommenden Wochen werden Ärzte und Kassen über diese Qualitätskriterien beraten.
Rund zwei Millionen Menschen vertrauen den Schutz ihrer Gesundheit der KKH an. Als eine der wenigen Kassen hatte die Kaufmännische zu Jahresbeginn ihren Beitragssatz um 0,4 Prozentpunkte abgesenkt.
ots Originaltext: Kaufmännische Krankenkasse - KKH Digitale Pressemappe
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