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Berlin (ddp). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Sozialverband VdK wollen fusionieren. Am Freitag berieten die Verhandlungskommissionen in Berlin, wie die Verbände mitteilten. Als ersten Schritt auf dem Weg zu einer Fusion haben die Verbände eine enge Zusammenarbeit in sozialpolitischen Fragen beschlossen. Sie wollen künftig gemeinsame Stellungnahmen zur Sozialpolitik abgeben. Die nächste Gesprächsrunde ist für Anfang April festgelegt.
CSU-Gesundheitsexperte Horst Seehofer ist als möglicher Bundesvorsitzender des Sozialverbandes im Gespräch. Seehofer hat sich Mitte Januar laut Medienberichten mit VdK-Präsident Walter Hirrlinger sowie zwei bis drei Vertretern des VdK-Landesverbands Bayern in Berlin getroffen. Seehofer solle zunächst im ersten Halbjahr 2005 den Vorsitz des VdK Bayern übernehmen, für das kommende Jahr habe ihm der Verband auch den Bundesvorsitz angeboten.
Sozialexperte Seehofer, der im Zuge des Unions-internen Streits um die Gesundheitsreform Ende November als Unions-Fraktionsvize zurückgetreten war, hatte bereits vor Wochen sein Interesse an einem Spitzenposten im VdK bekundet.
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